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Friaul Julisch Venetien Reise Triest

Grotten von Triest

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Beitragsbild Grotten Grotta Gigante Triest

Der Karst, das Gebirgsmassiv rund um Triest bis hinein nach Slowenien, ist von hunderten Höhlen und Grotten gesäumt, die darauf warten entdeckt zu werden.

Grotten von Triest – Grotta Gigante

Die Höhle ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Region Friaul-Julisch Venetien. Die außergewöhnlich Größe der unterirdischen Haupthalle der Grotte, in der Nähe von Borgo Grotta Gigante in der Gemeinde Sgonico (Trieste), ist 98,50 Meter hoch, 76,30 Meter breit und 167,60 Meter lang (Gesamtvolumen 365.000 m3). Die Führung dauert etwa 1 Stunde und die Temperatur innerhalb der Höhle ist das ganze Jahr über 11 ° C.

Im Besucherzentrum besteht für Menschen mit Behinderung die Möglichkeit der Erkundung der Höhle an einem Computer mit interaktiver Software,  dank eines Laser-Scanner das vom Italienischen Institut für Meereskunde und Experiment für Geophysik realisiert worden ist.

Fließtext Grotten Triest

Grotten von Triest – Torri di Slivia

Am ersten Mai 2012 wurde nach vierzig Jahren die Höhle Torri di Slivia wieder eröffnet. Sie ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, und ihre Nummer 22 im regionalen Kataster zeigt, dass sie als eine der ersten erforscht wurde, unter den mehr als 3.000 Höhlen auf dem Karst, die heute erfasst sind.

Es gibt zwei Eingänge: ein natürlicher Schacht, etwa 30 Meter tief, in den man sich nur mit Höhlenforscherausrüstung hinablassen kann, und ein künstlicher Eingang, der über eine Treppe mit 200 Stufen die Besucher in die Mitte der Höhle führt, etwa 60 Meter unter dem Erdboden. Die Höhle besteht aus mehreren Sälen mit herrlichen Stalaktiten, Stalagmiten und Fahnen, die bis 7 Meter hoch und bis zu 10 Tonnen schwer sind. Die berühmtesten sind die Stalagmitentürme, eine Gruppe von acht Konkretionen verschiedener Größe, von der die Höhle ihren Namen bekam.

Der Hohlraum befindet sich unterhalb des Eigentums des landwirtschaftlichen Betriebs Le Torri di Slivia und ist ein Beispiel für den aktiven Schutz einer Natursehenswürdigkeit, entstanden aus einer engen Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Triest und mit der Fakultät für Geologie der Universität Triest. Weitere Infos: www.letorridislivia.net

 

Autor: Stephan Quinkertz

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