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Lago di Lugano Oberitalienische Seen Reise

Nordostseite des Lago di Lugano

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Monte Generoso 960

Echte Naturliebhaber fahren nicht von Porlezza aus nach Westen in die Schweiz, sondern besichtigen erst die italienischen Nordostseite des Lago di Lugano.

Wer das Abenteuer liebt und enge Kurvenstrecken nicht scheut, wählt das Sträßchen am Südufer des Sees in Porlezza, das sich schon nach wenigen Kilometern vom Ufer entfernt und in die Berge windet. Unterwegs locken noch die Grotten von Rescia: Sieben Höhlen am Berghang über dem See wurden vor hundert Jahren zu einem einzigen Komplex verbunden und können von Ostern bis Ende Oktober ganz bequem besichtigt werden. Der 500 Meter lange, mehrsprachig beschilderte Rundgang dauert etwa eine halbe Stunde und offenbart faszinierende Ablagerungen im Travertingestein. Ein weiterer Höhepunkt der kleinen Tour ist der Blick auf die naheliegende Schlucht mit dem 70 Meter hohen Wasserfall der Heiligen Julia (Cascata di Santa Giulia).

Nordostseite des Lago di Lugano – der italienische Teil

Im Doppeldorf Claino con Osteno zweigt die Straße dann vom Seeufer ab. Von hier an herrscht die pure Wildnis: In abenteuerlichen Kurven und Serpentinen schraubt sich das Sträßchen hinauf nach San Fedele Intelvi und auf der anderen Seite wieder hinunter in Richtung Comer See. Oben im Dorf ist man wie der Welt entrückt. Mehrere kleine Agriturismi bieten nicht nur viel Ruhe und Entspannung, sondern verwöhnen ihre Gäste auch mit ländlich-lombardischen Spezialitäten.

Osteno 960

Osteno liegt auf der „wilden“ italienischen Seite des Sees und gehört zur Gemeinde Claino con Osteno.

Das umliegende Val d’Intelvi ist ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker. Als höchster Punkt der Gegend lockt der Gipfel des Berges Sighignola. Der „Balkon Italiens“ bietet auf 1314 Metern herrliche Weitblicke über Lugano hinweg bis zu den Viertausendern der Hochalpen. Der Gipfel liegt wirklich ganz genau an der Grenze zur Schweiz, doch die Terrasse des Aussichtsrestaurants – darauf legen die Italiener wert – befindet sich ganz knapp auf italienischem Terrain.

Val Intelvi 960

Vom Sighignola (1.314 m ) aus hat man einen herrlichen Blick auf den Lago di Lugano.

Nur fünf Kilometer Luftlinie, mit dem Auto aber eine kleine Weltreise entfernt, erhebt sich südlich der Sighignola der 1.701 Meter hohe Monte Generoso, der „großzügige Berg“ mit mehr als 50 Kilometer Wanderwegen. Von der Schweizer Seite aus ist der Gipfel bequem mit der Zahnradbahn zu erreichen. Wer sich allerdings von italienischer Seite nähert, muss sich beim Fußmarsch schon ein bisschen anstrengen, um dann am Ende die grandiose Aussicht zu genießen (s. Bild ganz oben).

Autor: Marion Trutter

Lust auf Italien: März/April2021

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