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Pisa Reise Toskana

Schiefe Turm von Pisa

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Schiefe Turm von Pisa _ Beitragsbild

Der Schiefe Turm von Pisa ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und das wohl meist fotografierte Monument im Umkreis. Geplant war der Turm als freistehender Glockenturm (Campanile) für den Dom Santa Maria Assunta. Doch das Pendel, das im Turm die sieben Glocken läuten sollte, berührt bei Stillstand unten fast die Seitenwand. Dieses Phänomen ergibt sich aus der ungewollten Schieflage des Campanile. Es geschah zwölf Jahre nach der Grundsteinlegung am 9. August 1173. Als der Bau die dritte Etage erreichte, begann sich der Turmstumpf eigenständig nach Südosten zu neigen.

Nachdem das Lagunengebiet der Versilia nur 10 Kilometer entfernt ist, wundert es nicht, dass der Turm auch hier auf Schwemmland errichtet wurde. Dementsprechend ist der morastige Boden nicht für solch schwere Bauwerke geeignet. Es folgte ein Bau-stopp von 100 Jahren. 1275 wurden die nächsten vier Stock werten Erfolg. Die effektivsten Resultate erreichte man mit der massiven Aushöhlung des Erdreichs unter der Nordseite, was den Campanile um ganze 44 Zentimeter geraderückte.

Schiefe Turm von Pisa _ Fliestext

Der Schiefe Turm von Pisa hat aktuell eine Neigung von unglaublichen 5,5 Grad.

Der Schiefe Turm von Pisa darf von Besuchern nur in kleinen Personengruppen besichtigt werden

Nach Ansicht der Experten ist der Turm nach Sicherungsmaßnahmen für die nächsten 300 Jahre nicht gefährdet. Bei einer Neigung von aktuell 5,5° ist es aber nicht verwunderlich, dass nur alle 20 Minuten Personengruppen von maximal 40 Personen dem Turm aufs Dach steigen dürfen, um die Traglast nicht überzustrapazieren. Das Baptisterium Pisas (Umfang 107,25 Meter) ist die Taufkirche des Doms von Pisa. Im Inneren herrscht eine außergewöhnlich gute Akustik, die das Baptisterium zu einem monumentalen Musikinstrument macht. Dies wird gerne alle 30 Minuten in dem Battistero di Pisa vom Personal demonstriert.

Auf dem Schiefen Turm von Pisa in knappen 50 Metern Höhe genießen Touristen den Ausblick über die Stadt.

Der Bau wurde 1152 von Diotisalvi nach dem Vorbild der Anastasis Rotunde des Heiligen Grabes in Jerusalem begonnen. 1284 wurde die bezaubernde Fassade des Baptisteriums vollendet. Die offene Mitte der Kegelkuppel wurde 1394 mit einem kleinen aber feinen Gewölbe geschlossen und verleiht dem Gebäude seine heutige Gesamthöhe von 54,86 Metern. Abends, wenn das Ensemble des Campo di Miracoli angestrahlt wird, wähnt man sich im Wunderland.

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