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Gardasee Gargnano Lombardei Reise Westufer

Gargnano: historischer Ort

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Gargnano - Gardasee

In Gargnano – Gardasee, beginnt die Riviera Bresciana. Auf seiner italienischen Reise kam bekanntlich Goethe auch zum Gardasee. Er besuchte zwar nur den Norden und den Osten, kam aber im Westen per Schiff an den Küstenstreifen von Gargnano bis Salò vorbei.

Was er da sah, schien ihn beeindruckt zu haben, denn er schrieb: „Keine Worte drücken die Anmut dieser so reich bewohnten Gegend aus.“ Tatsächlich siedelten hier viele wohlhabende Bürger. Villen und Paläste entstanden, die noch heute das Stadtbild prägen. Besonders der südliche Ortsteil Bogliaco ist davon reich gesegnet. In Gargnano kann man südländisches Flair genießen. Der historische Ort wird vor allem von Besuchern frequentiert, die Stil und Ruhe schätzen. Da kommt die friedvolle Atmosphäre des Ortes gerade recht. Von 1921 bis 1933 war Gargnano Endpunkt der Straßenbahnstrecke Brescia – Salò – Gargnano.

 

Gargnano - Gardasee

Hier findet man schmale enge Gassen, die das beschauliche Flair des Ortes unterstreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Parken: An der Zufahrt zum Ortskern gibt es einige Parkplätze. Der Ortskern liegt unterhalb der Gardesana. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es nördlich an der Ausfahrtstraße.

 

Sehenwürdigkeiten in Gargnano – Gardasee

Gargnano wurde schon im Jahre 973 erwähnt. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde von den Franziskanern, genauer gesagt von Franz von Assisi, das Kloster „San Franseco“ gegründet. 1285 erbauten sie die Kirche. Heute dient die Klosteranlage als Raum für verschiedene Ausstellungen. Rund um den Hafen gibt es einige schöne Paläste aus dem 19. Jahrhundert. Der Stadtpalast, heutiger Sitz des Gemeindeverbands, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. In seiner Fassade sowie in einigen weiteren Häusern der Nachbarschaft sind Kanonenkugeln eingemauert. Sie erinnern an die Angriffe der österreichischen Truppen während des dritten italienischen Befreiungskampfes im Jahre 1866.
Die zauberhafte Villa Bettoni Cazzago zählt zu den eindrucksvollsten Gebäuden am Seeufer. Mit dem Bau des barocken Palastes, der in Richtung See ausgerichtet ist, wurde im 18. Jahrhundert
begonnen. Das Gebäude besteht aus drei Stockwerken sowie einer weiteren Ebene mit einer marmornen Balustrade, die mit Plastiken geschmückt ist. Auch die Innenräume sind prächtig gestaltet. Die umliegende Grünanlage erinnert an die Gärten toskanischer Villen. Immer wieder stößt man auf Treppen und Nischen mit Statuen.
Gargnano ist das Tor ins Hinterland. Von hier aus führt eine Straße zum Stausee „Lago di Valvestino“ und den Idrosee.

 

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