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Reise Sizilien Val di Noto

Der Ätna

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Aetna Beitragsbild

Catania wurde mehrmals von Vulkanausbrüchen des Ätnas überrascht und ein großes Erdbeben später zerstörte dann nahezu die gesamte Stadt. Nach den beiden Katastrophen wurde Catania wieder vollständig aufgebaut, aus Material welches in Massen vorhanden war: Lava.

 

Die Naturgewalten rund um den Ätna

Der Ätna wird heute von den Bewohnern “La Montagna” genannt, übersetzt “der Berg”. Er ist mit über 3.300m Höhe der höchste aktive Vulkan Europas. Wer einen Ausbruch aus der Ferne beobachten darf, kommt aus dem Schwärmen über dieses Wunder der Natur nicht mehr heraus. Schon bei der Auffahrt wird einem bewusst, wie riesig dieser Vulkan ist. Von Catania fährt man ca. 45 Minuten, und ist dann gerade mal auf der Bergstation auf 2.000 Metern. Von hier aus kann man den rund 3.300m hohen Berg mit der Seilbahn weiter hinauf, oder mit einem Bergführer oder Jeep erkunden.

Die größte Gefahr am Ätna ist nicht der Vulkan selbst, sondern das Wetter. In den letzten Jahren sind einige Menschen durch Blitzschlag getötet worden. Besonders im Spätsommer können sich innerhalb kürzester Zeit starke Wärmegewitter entwickeln! Oberhalb von ca. 2.500 m Höhe ist man dem Wetter schutzlos ausgeliefert da in dieser Höhe keine Zufluchtsmöglichkeit besteht. Von Oktober bis Juni kann es zu starkem Schneefall kommen und das ganze Jahr über können starker Wind, Regen oder Hagel auftreten. Durch aufziehende Wolken gerät man plötzlich in dichten Nebel und kann in den endlosen Lava- und Aschefeldern sehr schnell die Orientierung verlieren.

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Ein Ausbruch des Ätnas.

Die größte vulkanische Gefahr stellen normalerweise die Gipfelkrater dar. Auch bei scheinbarer Ruhe kann es hier theoretisch jederzeit zu einer Explosion kommen! Dann werden Gesteinsbrocken mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft geschleudert bzw. regnen vom Himmel herab. Die Ränder der steilen, oft hunderte Meter tiefen Krater können brüchig sein und jederzeit kann es zu Kollaps bzw. zu einem Erdrutsch kommen! Aus den Gipfelkratern treten an vielen Stellen giftige Gase (überwiegend Schwefeldioxid) aus. Schnell kann man in eine solche, oft sogar unsichtbare Wolke geraten. Dann fällt das Atmen sehr schwer, es tränen die Augen und es sticht in der Nase. Bereits nach kurzer Zeit kann es zu Atemnot kommen! Daher sollte man den Bereich der Gipfelkrater nur mit Bergführer erkunden.

   

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