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Die Marken – ein absoluter Geheimtipp

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Sie liegen im Herzen Italiens zwischen Adria und Apennin und verblüffen mit sanft gewellten Hügellandschaften, Renaissance-Palästen und malerischen Badeorten.

Die Marken (italienisch „Marche”) sind eine Region in Mittelitalien. Sie liegen zwischen Adria und Apennin. Im Norden grenzen die Marken an die Emilia-Romagna und an die Republik San Marino, im Süden an die Abruzzen, westlich finden sich die Toskana, Umbrien und Latium. Die Region hat eine Fläche von 9.694 Quadratkilometern und ca. 1,5 Millionen Einwohner. Sie besteht aus den Provinzen Ancona, Ascoli Piceno, Fermo, Macerata und Pesaro-Urbino. Die Hauptstadt ist Ancona.

Im Süden der Marken weist der Gebirgszug der Apenninen einen alpinen Charakter auf. Die bis fast 2.500 m hohen Monti Sibillini mit ihren Schluchten, markanten Felsgipfeln, kahlen Hängen und weiten Hochebenen bilden den landschaftlichen Höhepunkt der Marken. Die Täler sind grünes Hügelland mit von Obstbäumen durchsetzten Wiesen, Getreidefeldern und Weinbergen. Jahrhunderte lang glaubten die Menschen, dass diese unzugängliche und raue Bergregion von Feen, Dämonen, Hexen und Sagengestalten bewohnt wäre.

Der Nationalpark der Monti Sibillini schließt die höchste Gebirgsgruppe des Apennins Umbriens und der Marken sowie den höchsten Gipfel des Gebiets ein, den 2.479 m hohen Monte Vettore, sowie mehrere Gemeinden der Regionen Umbrien und Marken.

Das Schutzareal „Parco Naturali Regionale della Gola della Rossa e di Frasassi“ im Vorapennin gilt als das grüne Herz der Marken und besitzt eine Fülle von Wäldern und bezaubernden Landschaften, die nicht selten von Wasserläufen erschaffen wurden, die sich durch die Karstfelsen geschliffen haben. In der Tat gibt es zahlreiche Höhlen, Schluchten und unterirdische Räume, die durch Auswaschung entstanden und zum natürlichen Lebensraum für zum Teil seltene Pflanzen und Tiere geworden sind.

Die Grotten von Frasassi (ca. 60 km westlich von Ancona) ziehen zahlreiche Besucher aus ganz Europa an, gehören sie doch zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Parks. Die Temperatur in den Höhlen beträgt im Durchschnitt 14° C, so dass man auch im Sommer immer eine Jacke benötigt. Der Weg ist zwar leicht begehbar, doch ist entsprechendes Schuhwerk empfehlenswert. Der Rundweg dauert etwas mehr als eine Stunde. Wer Höhlenwanderungen liebt, kann zwei Parcours, den blauen und den roten Weg, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausprobieren und sich durch enge Stollen und Passagen zwängen, die dort beginnen, wo der Touristenrundgang endet.

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Die Grotten von Frasassi sind erst 1971 per Zufall entdeckt worden. Die Höhle ist ca. 25 km lang, die Haupthöhle hat eine Höhe von 240 m.

 

Die Region Marken bietet aber auch traumhafte flache Sandstrände. Hier sei der langgestreckte goldfarbene Sandstrand von Senigallia mit seinem kristallklaren Wasser und den vielen Strandbädern erwähnt. Ein absolutes Muss ist hier ein Spaziergang bei Sonnenuntergang. Südlich von Ancona befindet sich der „Parco del Conero“ und hier liegt Numana, eine kleine Ortschaft im Herzen der Küsten der Marken. Dieser Landstrich – Riveria del Conero genannt – ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben.

Besonders der obere Teil von Numana mit dem historischen Zentrum lässt bis heute die traditionelle Identität von Numana spürbar werden. Beispielhaft ist hier die Costarella, eine der typischen stufigen Gassen, wo einst die Fischer in ihren Häusern wohnten und täglich diese eindrucksvolle Treppe hinauf- und hinabsteigen mussten, um zum Hafen zur Arbeit zu kommen.

Kulinarisch kann man in den Marken nicht von einer regionaltypischen Küche sprechen. Hier existieren unterschiedliche regionale Gerichte und Spezialitäten. Im Landesinnern überwiegen deftige Speisen wie Spanferkel und mariniertes Lamm.

An der Adria sind natürlich Fischgerichte angesagt. Wer hier im Restaurant Fisch isst, der bestellt den aus 14 verschiedenen Fisch- und Meerestierarten zubereiteten Brodetto, ein leckeres
und herzhaftes Gericht mit Muscheln und Garnelen. In Pescara und Ancona verfeinert man ihn mit Kirschtomaten und in Ascoli mit Safran. Typische Süßspeisen sind der Ciambellotto (Krapfen) mit Anis, die Cicerchiata (Mutzenmandeln) und die frittierte und mit Kastanien, Quarkcreme und Ricotta gefüllte Ravioli.

Lust auf Italien: September/Oktober

Cover: Titel - Lust auf Italien 4/2022

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