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Reise

Winterzauber – Aostatal

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Die flächen- und bevölkerungsmäßig kleinste Region Italiens ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen der Alpen und lockt gerade im Winter viele Besucher an, die hier fantastische Schneebedingungen und gut ausgestattete Skigebiete vorfinden.

Die Region zwischen dem schweizerischen Kanton Wallis, der französischen Region Rhône-Alpes und dem italienischen Piemont zeichnet sich durch viel Natur und einladende kleine Ortschaften aus, die mit komfortablen Quartieren und einer aufgeschlossenen Bevölkerung einen perfekten Winterurlaub versprechen. Das Aostatal wartet für Alpinskibegeisterte mit 23 Skigebieten, 800 Kilometer Pisten und zehn Snowparks sowie tollen Möglichkeiten zum Tiefschneefahren auf, erreichbar mit den Liftanlagen oder im Hubschrauber von den Heliski-Stationen aus. Auf dem Matterhorn kann man außerdem sogar im Sommer Skifahren! Zu den großen Skigebieten des Aostatals zählen die länderübergreifenden Skigebiete wie „Breuil-Cervinia“ (Italien und Schweiz) und „La Thuile“ (Italien und Frankreich) sowie die drei italienischen Täler des Gebiets „Monterosa Ski“. Hinzu kommen Courmayeur am Fuß des Mont Blancs, Pila, das über eine Seilbahn mit der Stadt Aosta verbunden ist, Torgnon, Champorcher und Crévacol sowie andere  familienfreundliche Skiorte.

Hier am Fuße des berühmten Matterhorn und Monte Rosa ist Skifahren nicht weniger spektakulär als auf der Schweizer Seite des Skigebietes. Zahlreiche Viertausender, ein riesiges Pistenangebot und das Matterhorn-Gletscherparadies machen Breuil-Cervinia absolut erlebenswert. Der Ort  Breuil-Cervinia (2.003 m) gehört zu der  italienischen  Gemeinde Valtournenche in der autonomen Region Aostatal, Breuil ist dabei der französische  und  Cervinia (nach dem Matterhorn) der italienische Name des Ortes, beide Bezeichnungen wurden zu einem Doppelnamen zusammengefasst und bedeuten übersetzt in etwa „Sumpfiges Gebiet am Matterhorn“. Der Skiort selbst ist zudem einer der schönsten Plätze in den Alpen. Eine Skistation der Superlative: die 150 km Pisten- Kilometer, die durch die internationale Anbindung an Zermatt zu 350 km werden – und die 12 km der sagenhaften Ventina-Pista. Das Skigebiet von Breuil-Cervinia und  Matterhorn-Zermatt  bietet alles, was das Skifahrer-Herz begehrt. Neben langen, mittelschweren Skipisten, actionreichen Snowparks und tollen Tiefschnee-Abfahrten ist der italienische Teil besonders für Einsteiger und Carving-Fans geeignet – dank der vielen weiten und sanften Hügel. Die Pisten auf der Schweizer Seite des Gebietes sind etwas härter und schwieriger. Highlight ist übrigens die 23 km lange rote Abfahrt vom Klein Matterhorn (3.883 m) bis nach Zermatt. Kaum weniger kurz ist die Abfahrt vom Plateau Rosa (3.480 m) nach Breuil-Cervinia – mehr Skivergnügen geht nicht!
„Heliski Cervinia“ bietet eine Einladung zum Freeriding mit der Möglichkeit, mehrere Hubschrauberflüge durchzuführen, Helibattesimo (Helikoptertaufe), Wochenende im Hubschrauber, Rundflüge und die Gelegenheit, einige der schönsten Hänge des Hochtals des Cervino “auszuprobieren”. Die Bergführer kennen ihre Berge in- und auswendig und garantieren maximale Sicherheit. Für jeden Notfall stehen sie außerdem in ständiger Funkverbindung zum Hubschrauber.
Helikoptertaufe: Das Programm sieht einen Flug im Helikopter und eine Tiefschneeabfahrt in Begleitung eines Bergführers vor, der die Strecke entsprechend den Schneebedingungen aus sucht. Höhenunterschied: 1.300/1.500 m, Preis pro Person: € 220 (4 Personen). Der Preis umfasst den Flug im Hubschrauber, die Begleitung eines Bergführers, die Sicherheitsausrüstung und die Transfers im Minibus. Für denjenigen geeignet, der etwas mehr als nur die einfache Abfahrt  erleben will, bietet Heliski Cervinia die Möglichkeit, unbekannte Orte und  Täler, wie das „Valle di Cheneil“ oder das „Valle di Cignana“ zu entdecken.

VALLE D'AOSTA - Valtournenche

 

 

 

 

 

 

 

 

Skitouren

Im Aostatal, das ein bevorzugtes Ziel für Skitourengeher und Schauplatz großer Wettbewerbe wie dem legendären Preis „Trofeo Mezzalama“ ist, wird diese Disziplin gut sieben Monate im Jahr ausgeübt, von November bis Juni. Durch die große Vielfalt an Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sind für jedermann geeignete Ausflüge dabei: von kurzen Aufstiegen an offenen Hängen bis zu Strecken von mehreren Tagen auf Gletschern. Diverse Gipfel sind mit den Skiern zu erreichen, darunter auch der einzige 4000er ganz auf italienischem Territorium: der Gran Paradiso.  Die Begleitung durch einen professionellen Bergführer wird wärmstens empfohlen.
Vorschläge für Routen: www.lovevda.it/de/sport/ skiwandern/routen

Lust auf Italien 1/2016: Pasta Träume, Winterzauber, Latium, Weinanbau im Piemont

 

Den ganzen Artikel finden Sie in der Ausgabe Nr. 6 November/Dezember 2015.

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