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Reise Südtirol

Natur hautnah erleben – Schneeschuhwandern

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Schneetreiben, märchenhafte Winterlandschaften, angezuckerte Berge vor tiefblauem Himmel, rot glühende Dolomitenzacken im winterlichen Dämmerlicht — erleben Sie das Wandern einmal anders und genießen Sie die Natur mit Schneeschuhen.

Winterurlaub bei herrlich blauem Himmel und traumhaftem Schnee ist immer ein Genuss. Neben den Pisten und Loipen auf denen sich Skifahrer, Snowboarder und Langläufer tummeln, bieten idyllische Winterlandschaften aber auch traumhafte Naturerlebnisse. Wenn in der freien Natur Fuchs und Hase unsere Wege kreuzen, dann ist die Zeit der Schneeschuhwanderer gekommen: in klarer Bergluft über wellige Hochalmen und auf leichte Gipfel wandern und die kalten Nasen dann in einer gemütlichen Berghütte aufwärmen. Schneeschuhwandern ist ein intensives Naturerlebnis, es ist Erholung, Spaß, Abenteuer und Sport zugleich.
Für ruhige Zeitgenossen bietet Schneeschuhwandern die ideale und preisgünstige Alternative zum Skisport, bei der man nicht viel Ausrüstung benötigt. Hotels in Gebieten abseits der renommierten Skigebiete spezialisieren sich immer mehr auf wanderfreudige Wintergäste und bieten geführte Schneeschuhwanderungen an. Schneeschuhwandern ist ein Vergnügen für Jung und Alt. Welche Ausrüstung benötigt man und was muß man beim Schneeschuhwandern beachten?
Der moderne Schneeschuh ist aus leichten Materialien, bietet einen hohen Komfort und einen guten Halt. Das Trendsportgerät besteht aus belastbarem flexiblen Plastik und einer Bindungsplatte, auf der man den Schuh bequem mit einer Riemen-, Schlupf- oder Ratschenbindung, ähnlich einer Snowboardbindung,  fixiert. Moderne Schneeschuhe haben scharfe Harschkrallen und Spikes auf längs angeordneten Alu- oder Kunststoffleisten. Dazu sind sie handlich und leicht und einfach auf den Rucksack zu schnallen. Ist die Spitze stark gebogen, verhakt man sich im harschigen Schnee nicht so schnell. Wesentliches Kriterium bei der Wahl der Schneeschuhe ist die richtige Größe, die sich nach dem Körpergewicht bemisst. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

Lust auf Italien, Reisen, Südtirol, SchneeschuhwandernStöcke sind unentbehrlich. Ob Sie nun Teleskop-Skistöcke oder normale Skistöcke haben, spielt für den Anfang keine Rolle. Ein qualitativ hochwertiger, bequemer, wasserfester Tourenschuh ist neben dem Schneeschuh der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für genussvolles Wandern. Nichts ist unangenehmer, als mit nassen, kalten Füßen herumzulaufen.
mit funktioneller Kleidung gibt es kein wirklich schlechtes Wetter, da der Niederschlag als Schnee fällt, es gibt also kein wirklich schlechtes Wetter. Das „Zwiebelsystem“ hat sich bewährt. Tipp: Einige Skitourenhosen besitzen integrierte Gamaschen, wenn nicht, sind extra Gamaschen, die den Spalt zwischen Hose und Schuh umschließen und abdichten, sehr nützlich, sie verhindern, dass die Hose darunter nass wird.
Beim Rucksack sind solche Modelle praktisch, bei denen die Schneeschuhe außen befestigt werden können. Der Rucksack sollte Platz für den Anorak, den Proviant, ein kleines Notfallset und eine Wanderkarte bieten.
Die Gehtechnik ist leicht, jeder kann Schneeschuhwandern. Der Unterschied zu normalem Wandern ist gering. Die paar Regeln, die es gibt, sind einfach zu merken und erweisen sich spätestens in der Praxis als logisch: Hangquerungen besser in der Falllinie auf- und absteigen. Beim Überqueren von verschneiten Bächen auf Eis achten, das sich unter der Schneedecke versteckt. Kameradschaftliches Abwechseln beim Spuren in tiefem Schnee trägt dazu bei, dass dem Ersten nicht die Puste ausgeht. Die angegebenen Gehzeiten sind relativ: Wie man vorankommt, hängt wesentlich von Schneelage, Schneebeschaffenheit und der eigenen Kondition ab. Der einfach Grundsatz: frühzeitig aufbrechen!
Schneeschuhwandern ist ungefährlich, wenn für die Sicherheit ein paar Regeln beachtet werden: Sorgen Sie für eine gute Ausrüstung und passende Kleidung. Bedenken Sie, dass die Orientierung in der Winterlandschaft schwieriger ist als im Sommer. Gehen Sie nie allein in unbekanntes Gelände. Wichtig: Erkundigen Sie sich vor Aufbruch über das Wetter und die Lawinenlage sowie über die genaue Route.

Quelle: © Folio Verlag (Wien/Bozen), mapgraphic (Eppan)

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