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Mantua – das Renaissance Städtchen

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Mantua Stadt Beitragsbild

Nur einen Katzensprung vom Süden des Gardasees entfernt, liegt Mantua – das Renaissance Städtchen Italiens. Von vielen unbemerkt und kaum beachtet, bietet das idyllische Städtchen eine Fülle von Attraktionen, besonders im Kultur- und Kunstbereich.

Mantua – das Renaissance Städtchen

Mantua, die gemütliche Metropole  ist eine wunderschöne Renaissance-Stadt mit prächtigen Villen und Palästen. 2008 wurde die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Mantua gilt als Kultur- und Kunststadt. Mantua ist voller unschätzbarer Kostbarkeiten und war auch Heimat des Dichters Virgil. Die Stadt übt auf den Besucher eine aristokratische Wirkung aus. Man besichtigt sie am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. In Mantua lebten und wirkten die Gonzagas, eines der bekanntesten Adelsgeschlechter Italiens, das zwischen 1328 und 1707 aus Mantova (ital. Name) eine glanzvolle Hofstadt machte. Jede Straße birgt Spuren der mächtigen Herrscherfamilie, die ihre Stadt liebten und mit wunderschönen Bauten schmückten

Mantua gilt als eine der schönsten Städte der Lombardei. Allein die Lage, in der Poebene am Ufer des Mincioflusses, macht die Stadt atemberaubend. Sie liegt genau an der Stelle, an der der Flussverlauf eine Krümmung aufweist, die die Stadt regelrecht „umarmt“. Er wird somit der Obere See (Lago Superiore), der Mittlere See (Lago di Mezzo) und der Untere See (Lago Inferiore) gebildet. Der Mincio sorgt für den Zufluss. Somit sind, weitläufig gesehen, die Seen um Mantua herum ein Produkt des Gardasees. Wer Zeit hat, und die sollte man sich nehmen, macht eine idyllische Bootsfahrt über die Seen.

Mantua bietet, noch wenig von ausländischen Gästen besucht, eine besondere Stadtatmosphäre. Und das in den beiden maßgeblichen Bereichen: innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern und außerhalb in der grünen Parks an den drei Seen. Hier wartet eine malerische Natur mit Schwänen, Störchen und mit üppigen Teppichen aus Lotusblüten auf die Gäste.

Mantua gilt zu Recht als Schmuckstück der Renaissance. Sehenswert ist der Palazzo Ducale, ein mächtiger Ziegelbau, der vierhundertfünfzig Wohnräume enthält – alle mit Fresken geschmückt Das bedeutendste Kunstwerk in dem Palast sind Mantegnas Fresken in der Camera degli Sposi. Weitere Gebäude sind anhand von Gängen und Höfen mit dem Hauptgebäude verbunden, was den Palast wahrhaft wie eine Stadt aus Gebäuden wirken lässt, der sich auf 35.000 Quadratmetern erstreckt – fantastisch.

Auch die Gärten der Gonzaga sind ein Besuchermagnet. Diese sind wunderschön angelegt und liebevoll gepflegt. Ein Spaziergang ist ein Muss.

Zu den sakralen Sehenswürdigkeiten zählt der Dom von Mantua (Kathedrale von St. Peter) der aus einem Kirchturm aus der Romanik, einem rechten gotischen Teil und einer neoklassizistischen Fassade besteht. Die fünfschiffige Basilika stammt aus dem 9. Jahrhundert und besitzt einen imposanten Glockenturm. Die Basilika von St. Andrea in Mantua wurde von Leon Battista Alberti entworfen und birgt Arbeiten von Mantegna, Correggio und Giulio Romano.

Mantua Stadt Fließtext01

Eine Luftaufnahme von dem mit drei Flüssen umgebenen Städtchen Mantua.

Mantua gilt als eines der wichtigsten Renaissance-Zentren Europas. Entweder nach griechischer Seherin Manto oder auch nach Mantus (etruskischer Gott) benannt ist sie das Zuhause von rund 48.000 Einwohner. Seit 2008 zählt das Renaissance-Städtchen, gemeinsam mit der Stadt Sabbioneta, zum UNESCO-Weltkulturerbe.

     

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