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Reise Terni Umbrien

San Gemini

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San Gemini Beitragsbild

Das Dorf San Gemini liegt im Süden von Umbrien auf einer kleinen Anhöhe an der antiken Trasse der Via Flaminia. Die geschichtsträchtige Stadt ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d´Italia.

San Gemini – ein Ort mit Geschichte

Die Besichtigung des Dorfes beginnt an der Porta Romana, einem imposanten Tor an der Hauptstraße. Zu seiner Rechten befindet sich der Palazzo dei Principi di Santacroce, heute eine wichtige Unterkunft und auf dem gleichnamigen Platz steht die Kathedrale San Gemine aus dem 12. Jahrhundert. Sie stammt aus der Spätgotik und wurde im 19. Jahrhundert von dem Ingenieur Livoni auf Anraten des Bildhauers Antonio Canova, der hier wohnte, umgebaut. Die schlichte Fassade weist ein Portal aus dem 15. Jahrhundert auf. Der klassizistische Innenraum mit neobarocken Akzenten beherbergt vier Gemälde: das Martyrium des Heiligen Sebastian, die Madonna mit dem Kind und dem Heiligen Bischof, den Evangelisten Matthäus und die Ekstase der Heiligen Rita. Die Urne mit den Reliquien der heiligen Gemine wird unter dem Hochaltar aufbewahrt. Weiter geht es zur Piazza San Francesco, dem Hauptplatz, wo sich der Palazzo Comunale, der Palazzo Canova und die majestätische Kirche San Francesco aus dem 13. Jahrhundert befinden, an die sich das ehemalige Franziskanerkloster anschließt. Diese Kirche, die dem heiligen Franziskus gewidmet ist, der sich hier 1213 aufhielt und ein Wunder vollbrachte, ist im gotischen Stil mit einem einzigen Kirchenschiff und Bögen gestaltet.

In der Kirche sind wertvolle Fresken erhalten, die Anbetung der Heiligen Drei Könige, die Heilige Lucia, der Heilige Johannes der Täufer, der Heilige Rocco, die Kreuzigung, der Heilige Hieronymus, der Heilige Leonard, die Unglaubwürdigkeit des Heiligen Thomas. Besonders sehenswert sind das hölzerne Kruzifix, das spitzbogige Portal mit kleinen Säulenbündeln und das antike Holztor aus dem 15. Jahrhundert. Durch die Porta Burgi gelangt man in den ältesten Teil der Stadt, der als Rocca bekannt ist und zwar über die Via Caventino mit ihren bezaubernden Gassen mit Bögen. Auf dem Weg dorthin sieht man den imposanten Palazzo Vecchio oder Pretorio aus dem 12. bis 13. Jahrhundert, Symbol und alter Sitz der freien Gemeinde San Gemini. Die Fassade mit einem großen Rundbogen und die Steintreppe tragen die Wappen von Eugen IV. und der Familie Orsini. Im Inneren befinden sich zwei mit Fresken bemalte Säle. Bemerkenswert ist der Bilderzyklus über die landwirtschaftliche Arbeit. Links befindet sich der Palazzo Zanassi aus dem 18. Jahrhundert und rechts der Torre Esperia aus dem 14. Jahrhundert, der von einem Glockengiebel mit einer römischen Uhr aus dem 18. Jahrhundert.

Rechts davon befindet sich die Kirche San Carlo, ehemals Santa Maria de Incertis, die ursprünglich eine öffentliche Loggia mit einem Schrein der Jungfrau war, dann wurden die Bögen ausgefüllt und mit einem Gemälde der thronenden Madonna mit Kind zwischen Heiligen und Engeln und der thronenden Madonna zwischen den Heiligen Stephan und Sebastian. Wenn man die Piazza Garibaldi erreicht und in eine schmale Gasse auf der rechten Seite einbiegt, sieht man die Kirche San Giovanni Battista aus dem 11. Jahrhundert, die zum Augustinerkloster gehört und eine romanische Fassade aus dem Jahr 1199 besitzt. Das elegante Portal mit kosmischem Gesims hat zwei Türpfosten, die auf kauernden Löwen ruhen. Die Lünette darüber zeigt zwei männliche Gesichter, die die päpstliche und kaiserliche Macht darstellen. Der Innenraum hat einen zentralen Grundriss mit großen achteckigen Pfeilern. Weiter geht es zum Museo dell’Opera di Guido Calori mit einer reichen Sammlung von Gemälden und Skulpturen des Künstlers und zur Kirche Santa Caterina, in deren Keller sich römische Zisternen befinden. Gleich außerhalb der Stadtmauern steht die Abtei San Nicolò. Ihre quadratische, asymmetrische Fassade ist mit einem älteren Glockenturm verbunden.

     

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