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Perugia Reise Umbrien

Spello

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Spello Beitragsbild

An einem Südhang des Monte Subasio in der Provinz Perugia liegt das malerische Städtchen Spello mit 8.500 Einwohnern. Seine rosafarbenen Kalksteinhäuser, die verschachtelten Dächer und die intakte Stadtmauer sind schon von weither sichtbar. Die blumengeschmückten Gassen entdeckt man erst, wenn man im Ort ist.

Spello dürfte von den Umbrern gegründet worden sein. Sicher ist, dass der Ort von den Römern zur Kolonie „Julia Hispellum“ (ca. 41 v.Ch) ernannt worden ist. Bis zum Untergang des Römischen Reiches kann man von einer Blütezeit des Ortes reden, die viele Spuren hinterlassen hat. Danach wurde Spello von Totilas Gotenheer zerstört und dem Herzogtum Spoleto einverleibt. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort zur unabhängigen Komune, im 14. Jahrhundert unterstand Spello den Adeligen Baglioni von Perugia. In dieser Zeit entstanden Meisterwerke von Pintoricchio, Perugino und Alunno, die man heute noch im Ort bewundern kann.

Die Stadtmauer von Spello

Teile der heutigen Stadtmauer mit den drei gut erhaltenen Stadttoren, die Ruine des Amphitheaters, des Theaters und der Thermen stammen aus der Römerzeit. Die drei Stadttore Porta Consolae  (aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.), die Porta Urbica (oder Porta San Ventura) und die Porta Venere aus dem Zeitalter Augustus´, sind wirklich sehenswert. Porta Venere wurde als Triumphbogen erbaut und ist beidseitig von zwölfeckigen Properztürmen eingefasst.  Der Rest der Mauer, die die römischen Teile einschließt und die Stadt umringt, wurde 1360 erbaut. Ebenfalls aus dem Mittelalter sind uns die charakteristischen Steinhäuser mit oft römischen Fundamenten und die verwinkelten Gässchen geblieben.

Spello Fliestext 01

Porta Venere oder Venustor, das im Mittelalter und in der Renaissance einer der Haupteingänge zur Stadt war.

Die Kirchen in Spello

Im Inneren der Kirche Santa Maria Maggiore (12.-13. Jhdt) befindet sich unter anderem die Kapelle Baglioni mit Fresken von Pinturicchio, einem Boden mit Majolika Fliesen aus Deruta (1566) und Gemälden des Perugino. Auf den Leichnam von Andrea Caccioli, einem Gefährten des Hl. Franziskus, sowie Pinturicchios Werk „Madonna und Heilige“ (1508) trifft man in der Kirche Sant´Andrea. Wie vielerorts befindet sich auch hier im Rathaus die Bibliothek und das historische Archiv. Der für den Ort so bedeutende Palazzo Baglioni (1358) und der Palazzo dei Canonici, der heute Sitz der Pinakothek ist, sind ebenfalls sehenswert. Ein wertvoller Marmor-Tabernakel des Bildhauers Flaminio Vacca befindet sich in der Kirche San Lorenzo aus dem 12. Jahrhundert.

Spello Fliestext 02

Die faszinierende romanische Kirche Sant’Andrea

Spello gehört ebenfalls zu den schönsten Dörfern in Italien (I Borghi più belli d’Italia).

Hier finden Sie weitere Informationen zu Spello

     

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