Die Geographie der Toskana ist durch eine außergewöhnliche Vielfalt geprägt – sie umfasst Küsten, Berge und weite Hügel. Sanfte Hügel mit Weinreben und Olivenhainen bestimmen große Teile des Landschaftsbildes, besonders im Chianti, im Val d’Orcia und rund um Siena. Diese Hügellandschaften gehen nach Osten in gebirgige Zonen über, wo der Apennin die natürliche Grenze zur Emilia-Romagna bildet. Hier entspringen zahlreiche Flüsse, darunter der Arno, der die Region von Osten nach Westen durchquert und bei Pisa das Meer erreicht.
Zur Toskana gehören außerdem ausgedehnte Küstenabschnitte am Tyrrhenischen Meer mit Sandstränden, Dünen und Pinienwäldern sowie Lagunen- und Sumpfgebiete in der Maremma. Vor der Küste liegt der toskanische Archipel mit Inseln wie Elba, Giglio und Capraia, die vulkanischen und granitischen Ursprungs sind. Die Alpi Apuane im Nordwesten erheben sich mit schroffen Gipfeln und sind bekannt für ihren weißen Carrara-Marmor. Mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern prägt weite Teile der Region, während in höheren Lagen kühlere Bedingungen und im Inland größere Temperaturunterschiede herrschen.