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Feldthurns

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Feldthurns_Beitragsbild

In der Gemeinde Feldthurns sind Kulinarik-Fans bestens aufgehoben. Die rund 3.000 Kastanien-Bäume gelten als Wahrzeichen des Ortes. Auf 851 Höhenmetern präsentiert sich der Ort sonnig, idyllisch und in Einklang mit den Jahreszeiten.

Sonnige Aussichten auf genüssliche Tage – Die südliche Mittelgebirgslage mit mächtigen Edelkastanien und dem Geislerblick war den Brixner Bischöfen schon im 16. Jhrdt. Grund genug, ihren Sommersitz hier aufzubauen.

Die Ausgrabungen in der Tanzgasse haben es ans Licht gebracht: Die Sonnenlage von Feldthurns zog schon 5.000 vor Christus Siedler an. Im Archeopark (wurde im Herbst 2008 eröffnet) kann man die Spuren erster Siedler erkunden. Die Bischöfe von Brixen errichteten hier das Schloss Velthurns. Die Umgebung ist reich an Kirchen, Kapellen und Ansitzen – die allesamt interessante Geschichten längst vergangener Tage erzählen.

 

Schloss Velthurns in Feldthurns

 Schloss Velthurns gehört zu den beeindruckenden Relikten der Brixner Fürstbischöfe. In erstaunlicher Weise ist die Anlage aus dem späteren 16. Jahrhundert in einer unvorstellbaren Vollständigkeit überkommen. Schloss Velthurns ist in erster Linie Kulturdenkmal, es ist zwischen März und November für Besucher geöffnet.

Velthurns präsentiert sich in einem sehr guten Zustand und gehört zu den schönsten Schlössern in Südtirol.

Bis zur Säkularisation blieb die Residenz in den Händen des Brixner Fürstentums. Dann wechselte es in österreichischen, bald in bayerischen Besitz. Anlässlich einer Versteigerung erwarb das Anwesen der Klausner Mondscheinwirt Jakob Wegleiter, der das Schloss als Gasthaus führte. Elisabeth Regele, Witwe des Oberarztes Peter Paul Regele, veräußerte dann den Besitz 1822 an Anton Freiherrn von Goldegg, der sich sehr um den Bauzustand bemühte. Dessen Sohn Hugo veräußerte Velthurns 1875 an den Fürsten Johann von Lichtenstein, der es 1904 an die Stadtgemeinde Bozen als Schenkung übergab. In der Folge wurde das Schloss als Kindergarten, Schule, Telefonzentrale und Theatersaal genutzt. 1979 gelangte das preziöse Objekt in den Besitz des Landes Südtirol. Zwischen 1980 und 1983 wurde das fürstliche Anwesen restauriert. Heute ist es eine Perle unter den Südtiroler Denkmälern.

 

Fotos: © TV Klausen, Helmut Rier

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