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Reise Sardinien Süden

Land hinter den Dünen

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Arbus Beitragsbild

Wer Sardinien etwas näher kennenlernen will, der erforscht das Land hinter den Dünen und findet hier nicht nur Natur pur und Erholung. Bei Arbus entlang der Costa Verde erstrecken sich die schier endlosen Dünen der „Piscinas d’Ingurtosu“. Goldgelb leuchten die Sandberge von Piscinas und Is Arenas („der Sand“) bis zu 50 Meter hoch. Lediglich verstreute Wacholderbüsche krallen sich mit ihren zarten Wurzeln in die Sandhügel.

An dem knapp sieben Kilometer langen Sandstrand von Piscinas findet man selbst im  Hochsommer ein einsames Plätzchen für sich in der Wüstenlandschaft. Mittlerweile haben sich dort aber auch zwei Strandbars angesiedelt und versorgen mit erfrischenden Getränken.

Land hinter den Dünen – Eintauchen in die Geschichte

Am Rand der Campidano-Ebene liegt das Städtchen Sardara. Beliebt ist der Ort für seine Teppichweberei und handgemachten Wandteppiche aus Baumwolle. Nicht weit von dort existieren die Überreste eines nuraghischen Brunnentempels mit unterirdischer Kammer aus dem 8. Jahrhundert vor Christus. Zu dem Tempel „Funtana de is Dolus“ (Brunnen des Schmerzes) kamen die Gläubigen früher wegen der heilenden Wirkung des Quellwassers aus einem unterirdischen Brunnen.

Die größte nuraghische Festung Sardiniens befindet sich etwa 30 Kilometer weiter nordöstlich von Sardara, die Ausgrabungsstätte Su Nuraxi östlich von Barumini. Die 19 Meter hohe Anlage stammt ursprünglich aus der mittleren Bronzezeit (ca. 1.500 v. Chr.) und wurde auf einem Hügel errichtet. Die Festung lag innerhalb einer dicken Außenmauer mit vier Türmen. Das Dorf entwickelte sich ab dem 8. Jahrhundert vor Christus außerhalb der  Mauern. Es bestand aus gut 200 Rundhäusern mit Dächern aus Holzbalken und Ästen, einer Kornmühle und einer Bäckerei.

Barumini Fliestext

Das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Su Nuraxi ist eine archäologische Ausgrabungsstätte aus dem Bronzealter.

Das fast 200 Jahre lang bewohnte Gebiet wurde aus riesigen Steinblöcken ohne Mörtel zusammengetragen und kann nun täglich betreten werden. Infos: www.fondazionebarumini.it

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