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Kampanien Reise

Paestum

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Paestum Beitragsbild

Paestum ist eine als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Ruinenstätte die zur Gemeinde Capaccio, in Kampanien gehört. Eine Besichtigung der sehr gut erhaltenen Tempelstadt von Paestum ist wie eine Zeitreise in die Antike.

Paestum – antik und einzigartig

In der Ausgrabungsstätte sind großartige Tempel, Häuser und Theater aus vorchristlicher Zeit zu sehen. Aber nicht nur das: Im angegliederten Archäologischen Nationalmuseum im nördlichen Teil von Paestum werden interessante Relikte aus längst vergangenen Zeiten aus der Umgebung von Paestum ausgestellt. Absolut sehenswert sind die Metopen, antike dorische Flachreliefs, welche Szenen des griechischen Lebens wiedergeben und die Tempel schmückten.

Im Jahr 1968 wurde das altgriechische Grab des Tauchers (Tomba del Tuffatore), ein Grab mit fünf bemalten Grabplatten von italienischen Archäologen entdeckt. Sofort war man sich der Sensation bewusst, nachdem die griechische Monumentalmalerei im Gegensatz zu unzähligen Beispielen der Vasenmalerei so gut wie vernichtet ist. Bemerkenswert ist die Deckplatte, auf der ein junger nackter Mann von der Höhe eines Sprungturmes ins azurblaue Meer hinabtaucht. Ein Sprung, den Prof. M. Napoli als ein ungewöhnliches Todessymbol deutete – einen Sprung vom irdischen Leben ins Jenseits.

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Das altgriechische Grab des Tauchers (Tomba del Tuffatore) zählt zu den Highlights in Paestum.

Die Eintrittskarte in die archäologische Stätte beinhaltet auch den Eintritt in das Archäologische Museum. Mit dem günstigen, 3 Tage gültigen Kombi-Ticket kann man außerdem noch die archäologischen Ausgrabungen von Velia besuchen. Die Öffnungszeiten von Ausgrabungsstätte und Museum sind vom Sonnenuntergang abhängig und ändern sich deswegen oft. Wenn sie eine ganz besondere Atmosphäre genießen wollen, sollten Sie eines der zahlreichen Konzerte in der Ausgrabungsstätte besuchen. Musik bei Sonnenuntergang zwischen altgriechischen Kolonnen ist schon etwas ganz Besonderes.

Auch Johann Wolfgang Goethe schwärmte im März 1787 während seiner italienischen Reise im März 1787 über beide Orte, Paestum und Velia, und schrieb: „…Von einem Landmanne ließ ich mich indessen in den Gebäuden herumführen, der erste Eindruck konnte nur Erstaunen erregen. Ich befand mich in einer völlig fremden Welt…“

   

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