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Reise Venedig Venetien

Bibione

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Bibione – ein ewig breiter Sandstrand, Spiel und Sport bis zum Abwinken, wunderschöne Natur und eine Thermalquelle. Und wenn man etwas braucht, muss man sich nicht einmal unter dem Sonnenschirm hervorbequemen. In Bibione bleiben einfach keine Wünsche offen.

Bibione – für etliche Familien ist der Ort längst zum Inbegriff für den perfekten Strandurlaub geworden. Wer einmal ein paar Tage in dem berühmtesten Stadtteil der Gemeinde „San Michele al Tagliamento“ verbracht hat, versteht, warum es so viele immer wieder dorthin zieht.

Bibione – mehr Strand geht kaum

Der offensichtlichste Grund ist der Strand. Wo andernorts nur ein schmaler Sandstreifen zur Verfügung steht, sind es hier teils über 200 Meter vom Lungomare bis zum Meer – ein verschwenderisch breiter Bereich also, bestehend aus perfekt feinem, goldgelbem Sand. Und ins Meer geht es wunderbar flach hinein ganz ohne tückische Untiefen. Auch um die Kinder muss man sich also keine Sorgen machen, wenn man sie einmal aus dem Blick verliert. Umso weniger, da die Bademeister stets ein Auge auf das Geschehen haben.

Überhaupt kann man die Kleinen auf vielfältige Weise beschäftigen: auf einem der vielen Spielplätze oder auch in den Mini- und Babyclubs, wo zugleich Aufsicht und Unterhaltung geboten sind. Größere Kinder toben sich dagegen lieber auf den Plätzen für Beach Volleyball, Boccia, Tennis oder Fußball aus. Und die Eltern entspannen wahlweise unterm Sonnenschirm oder nehmen am kostenlosen Animationsprogramm teil. Nachts ist der Strand übrigens mit Flutlicht beleuchtet; einem Spaziergang zu später Stunde steht also nichts entgegen. Fast unnötig zu erwähnen, dass es entlang des Lungomare nicht fehlt an Snacks, Drinks und allem anderen, was der urlaubsreife Körper einfordert.

Nie ohne WLAN

Soweit kann auch so manch anderer Badeort noch mithalten, doch Bibione punktet zusätzlich durch einige außergewöhnliche Services: Wer etwa am Strand gerne per Smartphone den nächsten Ausflug in die Umgebung plant, muss sich in Bibione keine Sorgen um die Internet-Verbindung machen. Überall am Strand ist kostenloses WLAN verfügbar. Lediglich eine Registrierung ist nötig, um „Bibione Spiaggia Free Easy“ zu nutzen. Gegen Bezahlung gibt es sogar die extra-schnelle Verbindung „Bibione Spiaggia Premium“, erhältlich in Form einer Wi-Fi-Card an der Strandkasse.

Wenn man eine Auskunft braucht oder Hilfe vom Bademeister oder anderem Personal benötigt, muss man sich wohl oder übel aus seinem Liegestuhl erheben – nicht so in Bibione. Hier genügt es, eine SMS an die Nummer 0039 3669236115 zu senden, und wenige Minuten später erscheint ein Strandangestellter am Sonnenschirm und kümmert sich um das Anliegen. Wenn das mal kein Urlaubs-Feeling ist …

Der erste rauchfreie Strand Italiens

Nichtraucher können ein Lied davon singen: Wolken von Zigarettenrauch wehen vom Nachbarliegestuhl herüber, und beim Graben im Sand fördert man unzählige Zigarettenstummel zutage. Die Behörden haben übrigens herausgefunden, dass alleine die Stummel im Sand rund 27 % des Abfalls am Strand ausmachen. Der guten Luft, unserer Umwelt und den im Sand spielenden Kindern zuliebe ist Bibiones Strand daher rauchfrei – wobei es natürlich abgegrenzte Gebiete für Raucher gibt.

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Der Pinienwald hinterm Strand

 Vorzugsbehandlung für Vierbeiner

Hundebesitzer freuen sich über einen Extra-Strandabschnitt, die „Spiaggia di Pluto“ (bei der Via Procione). Hier dürfen die Verbeiner im Meer baden, und sowohl Hund als auch Herrchen oder Frauchen finden alles, was sie brauchen: unter anderem Sonnenschirm, Liege, Leine, Säckchen und Napf. Und am wichtigsten: Eine Waschstation, wo man seinen Liebling vom Sand befreien kann.

Vom Strandleben in die Naturidylle

Auf den Hundestrand am östlichsten Ende von Bibione folgt ein freier Strandabschnitt ganz ohne Badeanstalten, dafür mit einer überraschend idyllischen Aura. So weit der Blick reicht sieht man nur Pinienwald, Sand und klares Wasser. Ein Rad- und Fußweg lädt zu Ausflügen entlang der Küste ein. Ziel ist dabei der „Faro“, der alte Leuchtturm an der Stelle, wo der Fluss Tagliamento in die Adria mündet.

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Beliebtes Ziel für Strandspaziergänge: der alte Leuchtturm

Tierische Begegnungen im Valgrande

Wer einen Abstecher ins Hinterland wagt, wird mit noch mehr Naturidylle belohnt. Denn gleich hinter Bibione erstreckt sich das Valgrande – ein Naturparadies, das eigentlich gar keines ist. Noch vor rund 300 Jahren war das Gebiet unwirtlicher Sumpf. Nach und nach begann man, das Feuchtbiotop zu einem Fischzuchtareal umzubauen, wobei das biologische Gleichgewicht stets mit kleinen Eingriffen in die Natur aufrechterhalten wurde. Das Valgrande war immer in Privatbesitz und ist es bis heute. Dennoch kann man die vermeintliche Wildnis auf verschiedenste Art und Weise erkunden: gemütlich zu Fuß, sportlich mit dem Mountainbike, zu Wasser mit dem Kajak, hoch zu Ross oder wandernd im Rahmen einer Führung (auch auf Deutsch). Sogar diejenigen, die körperlich nicht (oder nicht mehr) fit genug für längere Strecken sind, können sich auf den Weg machen, nämlich mit elektrischen Golf Carts.

Wie auch immer man das Gebiet erkundet, zu sehen gibt es mehr als genug: Man durchstreift Pinien- und Steineichenwälder, läuft Hasen, Igeln, Ponys und Ziegen über den Weg, genießt den weiten Blick über die Lagune, über der Königsadler ihre Kreise ziehen, und sieht Rosa Flamingos im Wasser stehen.

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Die Lagune von Bibione

Rummel oder Relaxen?

Zeit, sich wieder ins urbane Leben zu stürzen! Denn was wäre – zumindest aus Kindersicht – ein Urlaub an der Adria ohne einen Besuch im Luna Park? Auf den 12.000 Quadratmetern des „Luna Park Adriatico“ (Via Sagittario) bieten 65 Fahrgeschäfte Action und Spaß, darunter Karussells, Autoscooter, ein Geisterhaus, ein Spiegelkabinett, ein Riesenrad und dergleichen mehr.

Direkt neben dem Luna Park: die Piazza Mercato, auf welcher der Wochenmarkt stattfindet. Jeden Dienstag von 8 bis 13 Uhr kann man hier so ziemlich alles kaufen: Obst, Gemüse, Fisch, Kleidung, Werkzeug und vieles mehr.

Als wäre das nicht genug, ist Bibione sogar mit natürlichen Thermalquellen gesegnet. Aus 500 Metern Tiefe tritt 52 Grad warmes Heilwasser aus, welches die SPA-Anlage „Bibione Thermae“ (Via delle Colonie 3) speist. Man entspannt in einem der Thermalbecken entweder drinnen oder im Freien, schwitzt sich in der Sauna gesund, genießt die Wirkung eines Kräuterbads oder lässt sich bei einer Massage verwöhnen.

   

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