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Meran

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Meran Beitragsbild 003 960

Die Kurstadt Meran lädt Jung und Alt zum Verweilen ein, ein Meran-Urlaub hat seinen besonderen Reiz zu jeder Jahreszeit. Die Stadt Meran liegt auf 324 m Meereshöhe inmitten eines Talkessels, in den der Vinschgau, das Etsch- und das Passeiertal einmünden. Im Norden und Osten ist die Stadt durch hohe Bergketten geschützt. Diese besondere geographische Lage ist ausschlaggebend für ihr mildes Klima, das eine Vielzahl von mediterranen und subtropischen Pflanzen gedeihen lässt.

Meran ist geprägt von ausgedehnten Parks und grünen Promenaden, von botanischen Gärten und zahlreichen Wasserläufen. Die Stadt besticht durch die alpin-mediterrane Atmosphäre und das urbane Flair in der Altstadt, zwischen mittelalterlichen Laubengängen und den Prunkbauten der Belle Époque. Die schneebedeckten Gipfel der Gletscher thronen am Horizont der Palmen entlang der Passerpromenade und über den exotischen Pflanzen der preisgekrönten Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Das vielfältige Kulturangebot rundet das perfekte Urlaubsangebot ab.

 

Geschichte von Meran

Gastlichkeit und Gastfreundschaft spielten in Meran eine wichtige Rolle, als das Wort „Tourismus“ noch gar nicht existierte; damals waren es freilich keine Urlauber, sondern vor allem Soldaten, Händler, Pilger und Bildungsreisende, die auf ihrer Reise Richtung Norden oder Süden durch die Stadt kamen. Im Meraner Talkessel ließen sich schon früh rätische Völker nieder. 1317 wurde Meran von Heinrich von Kärnten die Stadtordnung verliehen. Ab dem 13. Jahrhundert wurde Meran unter den Grafen von Tirol zudem zur Hauptstadt Tirols und erlebte eine erste Blüte. Um 1420 wurde der landesfürstliche Hof jedoch nach Innsbruck verlegt und Meran verlor seine Vormachtstellung. Die blühenden Meraner Märkte verloren ebenfalls ihre Bedeutung. Meran verkam zu einem unbedeutenden „Kuhstadtl“, dessen Einwohner sich vor allem dem Handwerk und der Landwirtschaft widmeten.

Sissi-Statue 300

Das Denkmal von Sissi steht an  der Sommerpromenade, Seit 1870 war die österreichische Kaiserin mehrmals zu Gast in Meran und hat damit sehr zum Ansehen der Kurstadt beigetragen

Dies änderte sich erst 1809, als das Burggrafenamt durch die Tiroler Freiheitskämpfe unter Andreas Hofer wieder ins Gespräch kam. Der Wirt aus dem Passeiertal sorgte sozusagen als erster Werbeträger, zusammen mit den Tiroler Wanderhändlern und Sängern, die in ganz Europa herumkamen, für aufkeimendes Interesse an der touristischen Destination Meran. Bald begannen bekannte Wissenschaftler und Ärzte das besonders milde und günstige Klima der Stadt zu erforschen und für Heilaufenthalte zu empfehlen.

Als eigentliche Geburtsstunde des Meraner Tourismus wird das Jahr 1836 angesehen, als die Wiener Gräfin Mathilde von Schwarzenberg auf Anraten ihres Leibarztes Johann Huber zur Kur in die Passerstadt kam. Huber veröffentlichte nach seiner Rückkehr nach Wien eine Schrift über das überaus günstige Klima Merans, sozusagen die erste Werbebroschüre über die Kurstadt. So stieg Meran innerhalb kurzer Zeit, nicht zuletzt auch dank des Engagements einiger vorausschauender Politiker, zum Kurort von internationalem Rang auf. Meran wurde zum beliebtesten Reiseziel des mitteleuropäischen Adels, Kaiserin Sissi von Österreich hielt sich sogar viermal dort auf.

In den 1950er-Jahren, erlebte Meran nach den beiden Weltkriegen eine Renaissance als Kurstadt. Die kurz zuvor entdeckten Radonquellen in der Nähe der Stadt trugen zu diesem neuen Aufschwung ebenso bei wie die zahlreichen Veranstaltungen, denen Meran nun als Kulisse diente. Meran avancierte zum Treffpunkt von Künstlern jeder Couleur; Schriftsteller, Komponisten und Maler kamen zur Kur in die Stadt an der Passer und verliehen ihr neue Impulse. Anhand ihrer Briefe, Zeitzeugnisse und Werke kann man die Auswirkungen ihrer Aufenthalte in Meran nachempfinden.

Klein, aber fein: Merans Altstadt Ein Bummel durch Merans Altstadt führt zurück bis ins Mittelalter. Die Laubengasse wurde im 13. Jahrhundert auf Geheiß Meinhards II, Graf von Tirol, erbaut. Sie besteht aus einer zweireihigen „Häuserflucht“ mit niedrigen Laubengängen. Diese beginnt am Pfarrplatz und endet nach circa 400 Metern am Kornplatz. Die Fassaden aus verschiedenen Stilepochen sind mit zierlichen Erkern und zahlreichen Torbögen geschmückt. Die Laubengasse ist nach wie vor die Haupteinkaufsstraße Merans.

Die Kurstadt hatte bis 1881 vier mittelalterliche Stadttore. Heute sind noch drei davon erhalten: Das Ultner Tor existiert heute nicht mehr, es stand bis 1881 am heutigen Theaterplatz. Das Vinschger Tor im Westen befindet sich am Rennweg. Das Passeirer Tor im Norden zeichnet sich durch den schlanken, efeubewachsenen und viereckigen Stadtturm mit Giebeldach aus. Das Bozner Tor im Süden, schließlich, stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist noch im Originalzustand erhalten.

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