Roms Brunnen erzählen von antiken Wasserleitungen, päpstlicher Macht und großer Kunst und prägen bis heute viele Plätze der Stadt. Kaum eine andere Metropole besitzt eine so enge Verbindung zum Wasser wie Rom. Bereits in der Antike versorgten mächtige Aquädukte die Stadt mit frischem Wasser und speisten Thermen, öffentliche Becken und Brunnen. Später machten Päpste und bedeutende Adelsfamilien die Wasserversorgung zur Bühne für prachtvolle Kunstwerke.
Besonders im Barock entstanden Brunnen, die heute zu den Wahrzeichen Roms zählen. Die Fontana di Trevi begeistert mit ihrer monumentalen Kulisse, während Berninis Fontana dei Quattro Fiumi die Piazza Navona beherrscht. Kleinere Anlagen wie die Fontana delle Tartarughe oder die Fontana delle Api zeigen dagegen, wie reizvoll römische Brunnenkunst auch im Detail sein kann.
Ob auf großen Plätzen oder versteckt zwischen historischen Gassen: Überall begleitet das Plätschern des Wassers einen Spaziergang durch Rom. Die Brunnen sind dabei weit mehr als dekorative Bauwerke. Sie erzählen von Geschichte, Kunst und dem besonderen Lebensgefühl der Ewigen Stadt.
Eppan · Terlan · Kaltern · Tramin· Südtirols Süden · Bozen