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Latium Reise Rom

Reise nach Rom – Tag 1: Altstadtwanderung

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Rom zeigt sich bei einer Altstadtbesichtigung von seiner schönsten Seite, mit großen Plätzen, Brunnen und antiken Bauwerken. Wer nur drei Tage für die Ewige Stadt zur Verfügung hat, sollte seine Besichtigung gut planen. Denn kaum eine andere europäische Metropole vereint auf so engem Raum derart viele Zeugnisse aus Antike, Renaissance und Barock. Für den ersten Tag bietet sich ein Rundgang durch das historische Zentrum an. Rund sechs Kilometer führen zu einigen der bekanntesten Plätzen, Kirchen und Monumente Roms. Die reine Strecke ist überschaubar, doch für Besichtigungen, Fotostopps und eine Pause in einem der kleinen Cafés sollte ein ganzer Tag eingeplant werden.

Auftakt an der Piazza Venezia

Ein guter Ausgangspunkt ist die Piazza Venezia, einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Über dem geschäftigen Platz erhebt sich weithin sichtbar das monumentale Vittoriano, das Nationaldenkmal zu Ehren Vittorio Emanuele II. Seine großen Freitreppen, Säulenreihen und das Reiterstandbild prägen diesen Teil des römischen Stadtbildes.

Nur wenige Gehminuten entfernt wartet an der Piazza della Minerva bereits die nächste Besonderheit. Vor der Kirche Santa Maria sopra Minerva steht der berühmte Elefant mit einem ägyptischen Obelisken auf dem Rücken. Das ungewöhnliche Ensemble entstand nach einem Entwurf Gian Lorenzo Berninis und gehört zu den charmantesten kleinen Sehenswürdigkeiten der Altstadt.

Die Piazza Venezia zählt zu den zentralen Plätzen Roms und wird vom monumentalen Vittoriano mit seiner Freitreppe geprägt.

Die Piazza Venezia zählt zu den zentralen Plätzen Roms und wird vom monumentalen Vittoriano mit seiner Freitreppe geprägt.

Vom Pantheon zum Trevi Brunnen

Von hier sind es nur wenige Schritte bis zum Pantheon, einem der eindrucksvollsten erhaltenen Bauwerke des antiken Rom. Der monumentale Kuppelbau blickt auf eine fast zweitausendjährige Geschichte zurück und dient seit dem frühen 7. Jahrhundert als Kirche. Im Inneren befinden sich unter anderem die Grabstätten des Malers Raffael und italienischer Könige.

Das Pantheon zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Roms und fasziniert mit seiner antiken Architektur und mächtigen Kuppel.

Das Pantheon zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Roms und fasziniert mit seiner antiken Architektur und mächtigen Kuppel.

Anschließend führt der Weg durch verwinkelte Gassen, vorbei an kleinen Geschäften, Restaurants und Cafés, zum nächsten Höhepunkt: dem Trevi Brunnen. Das monumentale barocke Wasserspiel mit seinen Felsen, Figuren und Kaskaden gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Roms. Traditionell wird eine Münze über die Schulter ins Wasser geworfen, denn der Legende nach soll dies eine Rückkehr in die Ewige Stadt sichern.

Der Trevibrunnen zählt zu den berühmtesten Wahrzeichen Roms und fasziniert mit barocker Pracht und imposanten Wasserspielen.

Der Trevibrunnen zählt zu den berühmtesten Wahrzeichen Roms und fasziniert mit barocker Pracht und imposanten Wasserspielen.

Spanische Treppe und Piazza del Popolo

Vom Trevi Brunnen geht es weiter zur Piazza di Spagna. Dort erhebt sich die zwischen 1723 und 1726 errichtete Spanische Treppe hinauf zur Kirche Trinità dei Monti. Platz und Treppe zählen zu den beliebtesten Treffpunkten der Stadt und sind beinahe zu jeder Tageszeit belebt. Besonders reizvoll präsentiert sich die Anlage im Frühjahr, wenn die Stufen mit zahlreichen Azaleen geschmückt werden.

Die Spanische Treppe in Rom verbindet die Piazza di Spagna mit Trinità dei Monti und zählt zu den Wahrzeichen der Stadt.

Die Spanische Treppe in Rom verbindet die Piazza di Spagna mit Trinità dei Monti und zählt zu den Wahrzeichen der Stadt.

Über den Bereich des Pincio führt die Route weiter Richtung Piazza del Popolo. Wer zwischendurch etwas Ruhe sucht, kann einen Abstecher in die weitläufigen Grünanlagen der Villa Borghese unternehmen. Auf der Piazza del Popolo bestimmt der große ägyptische Obelisk die Mitte des Platzes. Direkt daneben lohnt die Basilika Santa Maria del Popolo einen Besuch. In ihrem Inneren befinden sich bedeutende Werke von Künstlern wie Caravaggio, Bernini, Raffael und Pinturicchio.

Die Piazza del Popolo zählt zu den eindrucksvollsten Plätzen Roms und begeistert mit Obelisk, Brunnen und Kirchen.

Die Piazza del Popolo zählt zu den eindrucksvollsten Plätzen Roms und begeistert mit Obelisk, Brunnen und Kirchen.

Entlang des Tibers zur Piazza Navona

Auf dem Rückweg durch die Altstadt bietet sich ein Zwischenstopp am Museo dell’Ara Pacis an. Sein moderner, von Richard Meier entworfener Museumsbau beherbergt die Ara Pacis Augustae, den berühmten Friedensaltar des Augustus. Das antike Monument wurde im Jahr 9 v. Chr. geweiht und erinnert an die unter Augustus erreichte Befriedung des Römischen Reiches.

Die Piazza Navona zählt zu den schönsten Plätzen Roms und begeistert mit barocker Architektur und prachtvollen Brunnen.

Die Piazza Navona zählt zu den schönsten Plätzen Roms und begeistert mit barocker Architektur und prachtvollen Brunnen.

Von dort führt der Weg weiter zur Piazza Navona, die auf den Überresten des antiken Stadions des Domitian entstand. Heute gehört sie mit ihren barocken Fassaden und drei Brunnen zu den schönsten Plätzen Roms. Mittelpunkt ist Berninis Fontana dei Quattro Fiumi. Ihre Figuren symbolisieren vier große Flüsse und damit die damals bekannten Erdteile: Donau, Ganges, Nil und Río de la Plata.

Ein stimmungsvoller Abschluss am Campo de’ Fiori

Zum Abschluss des ersten Tages führt der Rundgang weiter zum Campo de’ Fiori. Der traditionsreiche Platz besitzt eine bewegte Vergangenheit und war einst Schauplatz öffentlicher Hinrichtungen. Heute zeigt er ein vollkommen anderes Gesicht: Tagsüber bestimmen Marktstände das Bild, später füllen Restaurants und Lokale die umliegenden Gassen.

Der Campo de’ Fiori gehört zu den lebendigsten Plätzen Roms und verbindet historische Kulisse mit typisch römischem Flair.

Der Campo de’ Fiori gehört zu den lebendigsten Plätzen Roms und verbindet historische Kulisse mit typisch römischem Flair.

Nach diesem ersten Rundgang wird deutlich, warum drei Tage für Rom keineswegs üppig bemessen sind. Schon die Altstadt verbindet auf wenigen Kilometern antike Monumente, prachtvolle Plätze, weltberühmte Brunnen und große Kunstwerke. Gleichzeitig bleibt zwischen den Sehenswürdigkeiten genügend Gelegenheit, einfach durch die Gassen zu schlendern und jene besondere Atmosphäre zu genießen, die Rom weit über seine historischen Bauwerke hinaus auszeichnet.

 

Reise nach Rom – Tag 2: Historisches Rom

Reise nach Rom – Tag 3: Der Vatikan

 

Titel: Lust auf Italien - Südtiroler Weinstrasse - Natur - Kultur - Wein
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