Suche
LADE...

Tippen um zu suchen

Latium Reise Rom

Pantheon

Teilen
Pantheon Beitragsbild

Das Pantheon, das einstige Heiligtum aller Gottheiten, ist eines der besterhaltenen Gebäude der Antike und befindet sich im Stadtteil Campo Marzio in Rom. Im Mittelalter lautete sein Name „Sancta Maria Rotunda“ und wird von den Einheimischen immer noch „La Rotonda“ genannt, später bekam das Pantheon von der römisch-katholischen Kirche den heute noch offiziellen Namen „Santa Maria ad Martyres“.

Pantheon Fliestext_02

Auf der Piazza della Rotonda vor dem Pantheom befindet sich der Brunnen Fontana di Pantheon mit dem 6,35 m hohen Obelisken Ramses II.

Auf dem Marsfeld erbaut, war es zwar ein allen Göttern geweihtes Heiligtum, doch aufgrund der Lage wahrscheinlich dem Kriegsgott Mars. Das Pantheon ist Nachfolger eines Tempels, der durch Brand und dessen späterer restaurierte Bau durch Blitzschlag zerstört wurde. Kaiser Hadrian initierte einen Wiederaufbau des Gebäudes im 2. Jahrhundert n. Chr. Hadrian formte die Hauptstadt des römischen Reiches wie kein anderer. Er hatte ein großes Interesse an Architektur und Baupolitik, denn wie allen Kaisern der vorangegangen Zeiten war es auch ihm wichtig, Zeitzeugen in der Form von Gebäuden zu errichten und sich somit für immer im Stadtbild zu verewigen.

Pantheon – Das besterhaltene Bauwerk der Antike

Bestehend aus den zwei Tempelteilen Pronoas und Rotunde galt das architektonische Wunder noch bis 1913 als die größte Betonkuppel weltweit, erst dann übertraf die Jahrhunderthalle in Breslau das antike Vorbild. Das Gusswerk gewannen die Römer aus zementartigem Mörtel, Kalk, kleingehauener Ziegel und Steinen. Das Hauptgebäude ist genauso breit wie hoch: 43, 30 Meter. Das Pantheon ist fensterlos, einzige – dafür umso imposantere – Lichtquelle ist das neun Meter große Oculus (Loch) am Scheitelpunkt der Kuppel.

Pantheon Fliestext_01

Das Pantheon hat kein Fenster. Licht kommt einzig durch das „Oculus“, eine Öffnung ganz oben in der Kuppel.

Es ist nicht abgedeckt und Niederschläge plätschern ganz natürlich mitten auf den Boden im Pantheon. Deshalb auch die Absperrständer mit roter Kordel in der Mitte des Gebäudes, über die sich mancher Besucher wundert. Wissenschaftler sind über den Aufbau des Gebäudes verwundert, da die Massverhältnisse zueinander an Vollkommenheit kaum zu übertreffen sind. Kaum erklärbar, das dies alles schon vor knapp 2000 Jahren beachtet wurde, auch der ursprüngliche Zweck des Baus ist immer noch umstritten. Eine Art Sonnenuhr? Durchaus denkbar, aber wahrscheinlich ein Rätsel, dass nie gelöst wird und das Pantheon immer mit der Patina eines mystischen Ortes bedeckt lassen wird.

Lust auf Italien: Juli/August

Cover: Titel - Lust auf Italien 3/2022

Oberitalienische Seen

  • Comersee, Lago Maggiore, Iseosee, Idrosee

Trentino

  • Valsugana, Val di Non, Val di Ledro

Dolomiten

  • Adamello, Val di Fassa, Val di Fiemme

Reisetipps

  • Marken: Fano
  • Toskana Insel Elba
  • Toskana: Mugello

"Lust auf Italien" im Online-Shop

Stichwörter
Letzer Beitrag

Das wird Sie vielleicht auch interessieren