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Die Bunker von Enfola

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Am nordwestlichsten Ende der Gemeinde Portoferraio hängt an einer gerade einmal 50 Meter breiten Landzunge eine kleine, bergige Halbinsel: Enfola. Das Auto lässt man auf dem Parkplatz davor stehen, denn der Monte Enfola – mit 135 Metern Höhe eher ein Hügel als ein Berg – kann nur zu Fuß erkundet werden.

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Und plötzlich ist da ein Kriegsbunker mitten im Dickicht.

Auf den ersten Blick ist er ein Naturparadies: Serpentinen führen durch mediterrane Macchia auf den „Gipfel“ und geben, je höher man kommt, immer schönere Ausblicke frei. Bald wähnt man sich mitten in der Wildnis, umso mehr, da Königsmöwen und Kormorane auf dem Monte Enfola einen ungestörten Lebensraum gefunden haben.

Wanderung zum Bunker von Enfola

Besonders wohl fühlen sich die Vögel auf dem „La Nave“ genannten Felsen auf der Nordseite. Nichts trügt die perfekte Idylle – bis auf Gefechtsstationen, Offiziersunterkünfte, Bunker und weitere Militäranlagen! Schaurig und beklemmend wirken die verlassenen und halbverfallenen Gebäude. Der Kontrast zur unberührten Natur könnte nicht größer sein. Errichtet wurden die Anlagen in den 1920er- und 1930er-Jahren, um gegen Angriffe gewappnet zu sein, die von Norden her vom Meer kamen. Besonders beeindruckend ist ein Bunker, der sich im Inneren des Bergs befindet und bis heute frei betreten werden kann. Eine Taschenlampe sollte man allerdings dabeihaben, wenn man sich in die unbeleuchteten Tunnel wagt.

Autor: Max Fleschhut

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Cover: Titel - Lust auf Italien 4/2022

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