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Südtiroler Weinanbau

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Dank seiner geografischen Lage kann der Südtiroler Weinanbau auf knapp 5.400 Hektar Rebfläche und auf rund 20 Rebsorten zurückgreifen – zwischen alpinem und mediterranem Klima und einer Höhenlage, die von 200 bis 1.000 Meter Meereshöhe reicht.

Südtirol ist als eines der kleinsten Weinanbaugebiete Italiens ganz groß am Markt. Die Dichte an Spitzenweine aus Südtiroler Weinanbaugebieten und Kellereien ist einzigartig und so findet man Südtiroler Weine regelmäßig ganz vorne in den wichtigsten internationalen Weinführern. Heute stehen 98,8 Prozent der gesamten Südtiroler Weinfläche unter DOC-Schutz. Damit liegt Südtirol italienweit an einsamer Spitze.

 

Weinherstellung

Rund 5.000 Weinbauer bewirtschaften die knapp 5.300 Hektar Rebfläche. Unterschiedliche Klimazonen, Höhenlagen und Bodentypen sind der Schlüssel für Erfolgsfaktoren für die Südtiroler Weine. Die Weinbauern sind das ganze Jahr über im Einsatz. Im Januar werden die Rebstöcke zurückgeschnitten, im März folgt das „Rebenbinden“ und im Mai sprießen bereits die ersten Triebe. Im Juni und Juli entfernt der Weinbauer überflüssiges Blattwerk und im August folg das Ausdünnen: in dieser Phase werden überschüssige Trauben heraus geschnitten, um eine höhere Traubenqualität zu erlangen. Die Ernte beginnt bereits Anfang September mit den weißen Rebsorten in den tieferen Lagen und zieht sich bis Mitte Oktober hin. Anschließend folgt die Gärung in den Fässern. Pinot Bianco und Pinot Grigio, Chardonnay, Müller Thurgau, Riesling, Blauburgunder, Merlot und Cabernet Sauvignon sind in dieser Region die wichtigsten Sorten.

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Bei der Weinlese mitzuwirken, ist ein ganz besonderes Abenteuer.

Autochthone Rebsorten

In Südtirol reifen authentische Weine mit eigenständigem Charakter. Südtirols autochthone Sorten erleben derzeit eine glanzvolle Renaissance. Bei den drei autochthonen Rebsorten Südtirols kommt man wahrlich ins Schwärmen.

Der Gewürztraminer stammt aus dem Weindorf Tramin an der Südtiroler Weinstraße. Der „Traminer“ zählt heute zu den gefragtesten Weinen Südtirols und ist als „Südtiroler Gewürztraminer“ bekannt. Das Duftspektrum mit Noten von Rosen, Nelken, Litschi und tropischen Früchten macht den Gewürztraminer zum Inbegriff einer Aromasorte.

Der Vernatsch ist die am meisten verbreitete rote Rebsorte. Das typische Anbaugebiet ist das Überetsch an der Südtiroler Weinstraße, wo der Wein als „Kalterersee“ bekannt ist. „Südtirol St. Magdalener“ aus den Lagen in und um Bozen sowie „Südtirol Bozner Leiten“ oder „Südtirol Grauvernatsch“ sind weitere DOC-Bezeichnungen für den Vernatsch.

Der Lagrein gehört neben Blauburgunder und Vernatsch zu Südtirols roten Leitsorten und hat in der Weinstadt Bozen seine Wurzeln. Der „Südtirol Lagrein“ beeindruckt mit seiner dunkelgranatroten Farbe und mit Aromen von Waldbeeren, dunklen Kirschen und Veilchen, im Gaumen zeigt er samtige Fülle und weiche Säure. In der Rosé-Version wird der Wein auch „Lagrein Kretzer“ genannt.

Fotos: © IDM Südtirol, Florian Andergassen

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Cover: Titel - Lust auf Italien 3/2022

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