Miniera Calamita
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Elba wäre nicht Elba ohne den Bergbau, der seit der Antike bis Anfang der 1980er-Jahre die Wirtschaft und den Alltag der Insel bestimmte. Dieses Fleckchen Erde ist nämlich eine wahre Fundgrube an wertvollen Mineralien und Gesteinen.
Die ökonomisch bedeutendsten davon sind der Granit sowie verschiedene Eisenerze. Letztere kommen in riesigen Mengen im Ostteil der Insel vor, am deutlichsten sichtbar am Monte Calamita, einem Berg bei Capoliveri, der aus dem Eisenerz Magnetit besteht. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn tatsächlich ist das Mineral magnetisch. Und in so gehäufter Form ließ es in früheren Zeiten sogar die Kompassnadeln von vorbeifahrenden Schiffen verrückt spielen!
So verwundert es nicht, dass der Monte Calamita seit eh und je zur Eisengewinnung genutzt wurde. Zuletzt sogar im Untertagebau: Bis 1981 wurde die Miniera Calamita betrieben, in der das Gestein unterirdisch gesprengt und dann aus dem Berg transportiert wurde. Die Stollen und Tunnel der Mine kann man bis heute im Rahmen einer Führung besichtigen und sich von der beschwerlichen Arbeit der Bergbaukumpels überzeugen. An der Oberfläche erzählt das Häuschen der Vecchia Officina die Geschichte weiter. In der ehemaligen Werkstatt sind eine Krankenstation, die Ausrüstung der Bergarbeiter sowie Original-Aufzeichnungen von Arbeitsunfällen ausgestellt.
Weitere Informationen zum Bergwerj Calamita finden Sie hier.
Fotos: © Roberto Ridi
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