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Basilika Santa Maria Assunta in Aquileia

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Beitragsbild Basilika Santa Maria Assunta in Aquileia Friaul Julisch Venetien

Der Baubeginn der Basilika Santa Maria Assunta in Aquileia war ca. Anfang 4. Jhdt. und neben den Mosaiken ist auch die Größe der Basilika beeindruckend. Sie ist ca. 65 m lang, 30 m breit und 23 m hoch! Die heutige Form ist ca. 1.000 Jahre alt und entstand nach mehreren Umbauten. Das ca. 750 m² große Fußbodenmosaik ist aus unterschiedlichen Teilen zusammengestellt. Es ist nicht verwunderlich, dass dieses frühchristliche Kunstwerk zu den bedeutendsten von ganz Italien gehört. Der Patriarch von Aquileia war viele Jahrhunderte lang höchster Kirchenfürst nach dem Papst!

Fließtext 2 Basilika Santa Maria Assunta in Aquileia Friaul Julisch Venetien Udine

Die Basilika Santa Maria Assunta in Aquileia und ihre Kunstwerke

Die dargestellten Bilder haben allesamt eine Bedeutung und wurden erst vor etwas über 100 Jahren bei Restaurierungsarbeiten entdeckt. Man sieht noch heute bei den Säulen die quadratische Erhöhung unter dem Sockel. So hoch lag das Aufschüttungsmaterial, das all die Jahrhunderte die Kunstwerke aus den kleinen Steinchen schützte.

Doch nicht nur der Mosaik-Boden, auch die Apsis ist sehenswert. Zu sehen ist neben der Jungfrau Maria auch die deutsche Kaiserfamilie. Apropos: Der Patriarch, der die Kirche in ihre jetzige Form umbauen ließ, stammt aus einer deutschsprachigen Adelsfamilie. Und dessen noch nicht genug: Wie so oft in der Gegend lassen sich in der Basilika auch Spuren der Habsburger finden! Kaiser Franz Josef I. hat die in Wien gefertigte Orgel zur Erinnerung an den 50. Jahrestag seiner Thronbesteigung gestiftet.

Eine der beiden Krypten befindet sich unter der Apsis. Die Fresken zeigen Geschichten aus dem Leben Christi und zweier Märtyrer und sind wirklich eindrucksvoll. Hinter dem Eisengitter sind jene Reliquien aufbewahrt, die im Laufe der Jahrhunderte vor Dieben geschützt werden konnten. In der zweiten Krypta gleich links beim Hauptportal sind vor allem Ausgrabungen zu sehen.

Der freistehende Glockenturm ist über 70 m hoch und war ursprünglich wie viele andere als Wachturm gedacht. Bei seiner Errichtung um das Jahr 1.000 wurden auch Steine des ehemaligen römischen Amphitheaters verbaut.

Links vom Glockenturm befindet sich der Palazzo Episcopale, in welchem Funde aus dem Bischofswohnsitz gesammelt werden. In der gleichen Richtung steht auch noch eine Säule, die Romulus und Remus mit der Wölfin zeigt. Das letzte bedeutende Gebäude an der Piazza Capitolo ist der Palazzo Meizlik, in dem immer wieder Ausstellungen zu besichtigen sind.

Hier kommen Sie zur offiziellen Webseite der Stiftung von Aquileia!

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