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Reise Toskana

Die Dörfer des Valdarno

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Die Dörfer des Valdarno Beitragsbild

Das Arnotal ist der perfekte Ort für ein wenig Entspannung und Natur allerdings sind auch die Dörfer des Valdarno ein wahres Highlight.

Eines der sehenswerten Dörfer ist San Giovanni Valdarno, der Geburtsort des berühmten Malers Masaccio. Im Museum der Basilika können Sie die „Verkündigung“ betrachten, ein bedeutendes Werk von Beato Angelico. Darüber hinaus lädt der zentrale Platz Piazza Cavour mit seinen Loggien zum Flanieren ein, und die klar strukturierte Stadtanlage nach dem Vorbild der Florentiner „Terre nuove“ erzählt noch heute die Geschichte der Medici-Zeit.

 

Castelfranco di Sopra besticht durch seine mittelalterliche Struktur und seine Nähe zu den faszinierenden „Balze“, den erodierten Sand- und Lehmformationen, die die Landschaft prägen. Von hier aus führt der Sentiero dell’Acqua Zolfina, ein leicht begehbarer Rundweg, direkt in dieses geologische Wunder. Der Ort selbst verzaubert mit engen Gassen, einer stimmungsvollen Stadtmauer und dem historischen Turm, der einst Teil der Verteidigungsanlagen war.

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Das Dorf Castelfranco di Sopra ist der Ausgangs- und Endpunkt des Rundweges Sentiero dell’Acqua Zolfina, mit wunderschönen Naturschauspielen.

Loro Ciuffenna zählt zu den schönsten Dörfern Italiens und liegt an den Hängen des Pratomagno-Massivs. Umgeben von Kastanienwäldern, überquert man den klaren Ciuffenna-Bach über kleine Brücken. Das Dorf bewahrt seine ursprüngliche architektonische Struktur und beherbergt die älteste noch funktionierende Wassermühle der Toskana aus dem Jahr 1000. In ihr wird auch heute noch Kastanienmehl hergestellt, das die Basis für viele lokale Spezialitäten bildet.

In der Provinz Reggello hingegen steht ein Gebäude, das aufgrund der Schönheit und des eklektischen Stils seiner Räume einzigartig in Europa ist: das Schloss von Sammezzano. Seine farbenprächtigen Säle, inspiriert vom orientalischen Stil, überraschen jeden Besucher. Wenn Sie Glück haben, fällt Ihr Aufenthalt im Valdarno mit einer der seltenen Öffnungen oder kulturellen Veranstaltungen zusammen – ein außergewöhnliches Erlebnis.

Figline Valdarno ist einer der wichtigsten historischen Orte des unteren Arnotals. Die große Piazza Marsilio Ficino bildet das Herz des Ortes, umrahmt von Palazzi und Loggien. Figline war einst ein bedeutendes Handelszentrum und ist heute idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Florenz und ins Chianti. Zahlreiche Cafés und kleine Geschäfte verleihen dem Ort eine lebendige, toskanische Alltagsatmosphäre.

Montevarchi ist der größte Ort im Valdarno superiore und verbindet Geschichte mit modernem Leben. Die Altstadt mit ihren eleganten Palazzi und dem Collegiata-Komplex lädt zum Bummeln ein. Bekannt ist Montevarchi auch für seine Märkte und seine Rolle als Handelszentrum. In den Museen der Stadt lassen sich Funde aus der Umgebung sowie Kunstwerke regionaler Künstler entdecken.

Terranuova Bracciolini wurde im 14. Jahrhundert als „Terra nuova“ der Florentiner Republik gegründet und besitzt noch heute eine klar erkennbare schachbrettartige Struktur. Der zentrale Platz bildet den Mittelpunkt des Ortes, auf dem regelmäßig Märkte und Feste stattfinden. Die Nähe zu den „Balze“ macht Terranuova zu einem perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen und Naturerkundungen.

Pian di Scò, heute Teil der Gemeinde Castelfranco Piandiscò, bewahrt die Atmosphäre eines kleinen, ruhigen Dorfes am Hang des Pratomagno. Sehenswert ist vor allem die romanische Pieve di Santa Maria a Scò mit ihrem schlichten, kraftvollen Baukörper. Von hier öffnen sich weite Blicke über das gesamte Valdarno und die terrassierten Hänge mit Olivenhainen und Weinbergen.

Castiglion Fibocchi liegt etwas abseits der großen Durchgangsstraßen und hat sich deshalb einen sehr ursprünglichen Charakter bewahrt. Berühmt ist der Ort für seinen historischen Karneval „Carnevale dei Figli di Bocco“, bei dem kunstvoll maskierte Figuren durch die Gassen ziehen. Enge Straßen, Steinhäuser und kleine Plätze machen den Spaziergang durch das Dorf zu einer Reise in die Vergangenheit.

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