Schenna – Das Sonnendorf
Teilen
Schenna gilt als Sonnendorf über Meran, wo südliches Lebensgefühl, alpine Bergwelten und eine reiche Geschichte verschmelzen. Aauf einem sonnigen Hang oberhalb der Kurstadt Meran liegt Schenna inmitten von Weinbergen und Obstgärten. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über verschiedene Höhenlagen und reicht vom mediterran geprägten Talbereich bis hinauf in die alpine Bergwelt. Palmen, Zypressen und Weinreben bestimmen die tieferen Lagen, während weiter oben Wälder, Almen und die Gipfel rund um Ifinger und Hirzer das Landschaftsbild prägen. Gerade diese Verbindung von südlicher Leichtigkeit und alpiner Natur macht den besonderen Reiz des Ortes aus.
Der historische Ortskern liegt auf rund 600 Metern Höhe und bietet weite Ausblicke über Meran, das Etschtal und die umliegenden Berge. Gleichzeitig ist die Kurstadt nur wenige Kilometer entfernt. Damit verbindet Schenna die Ruhe eines Südtiroler Dorfes mit der Nähe zu den Promenaden, Geschäften und kulturellen Angeboten Merans.

Schenna liegt sonnig oberhalb von Meran, umgeben von Weinbergen, Obstgärten und der Südtiroler Bergwelt.
Schenna – ein Sonnendorf mit langer Geschichte
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Besonders sichtbar wird sie in Schloss Schenna, das im 14. Jahrhundert errichtet wurde und bis heute über dem Dorf thront. Eine entscheidende Epoche begann 1845, als Erzherzog Johann von Österreich das Schloss erwarb. Seine Nachkommen, die Grafen von Meran, bewohnen die Anlage noch heute. Historische Wohnräume, eine Gemäldesammlung, Waffen und zahlreiche Erinnerungsstücke an Erzherzog Johann erzählen von der Vergangenheit des Schlosses und seiner Bewohner.
Nur wenige Schritte entfernt liegt der Kirchenhügel, ein weiteres historisches Zentrum Schennas. Hier stehen gleich drei Gotteshäuser aus unterschiedlichen Jahrhunderten: die romanische St.-Martinskirche aus dem 12. Jahrhundert, die Alte Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und die zwischen 1914 und 1931 errichtete Neue Pfarrkirche. Gemeinsam dokumentieren sie rund acht Jahrhunderte sakraler Baugeschichte.
Unübersehbar ist auch das neugotische Mausoleum. Es wurde zwischen 1860 und 1869 als Grabstätte für Erzherzog Johann, seine Gemahlin Anna Plochl und ihre Familie errichtet. In der unterirdischen Gruft befindet sich der marmorne Sarkophag des Erzherzogs und seiner Gemahlin.

Schenna begeistert mit historischen Kirchen, die von romanischer Baukunst bis zur eindrucksvollen Neugotik reichen.
Schenna – Sonnendorf für Wanderer und Genießer
Heute ist Schenna vor allem für seine außergewöhnliche Ferienlandschaft bekannt. Zahlreiche Wege führen durch Weinberge und Obstgärten oder hinauf zu den Almen und Gipfeln. Besonders beliebt sind der Schenner Waalweg sowie Wanderungen in den Gebieten rund um Taser, Meran 2000 und Hirzer. Dank der unterschiedlichen Höhenlagen reicht die Auswahl vom gemütlichen Spaziergang bis zur anspruchsvollen Bergtour.
Auch Genuss gehört zum Lebensgefühl. In traditionellen Gasthäusern, Restaurants, Buschenschänken und auf den Almen treffen Südtiroler Klassiker auf mediterrane Einflüsse. Wein und Äpfel aus den sonnigen Lagen rund um den Ort gehören ebenso zur Kulturlandschaft wie alte Bauernhöfe und gepflegte Wiesen.
Im Frühling verwandelt die Apfelblüte die Hänge in ein weiß-rosa Blütenmeer, im Sommer locken die Berge und im Herbst leuchten Weinberge und Wälder in warmen Farben. Dazu kommen Schloss, Kirchen, Mausoleum und die unmittelbare Nähe zu Meran. So vereint Schenna auf kleinem Raum vieles von dem, was Südtirol auszeichnet: Berge und südliches Flair, Geschichte und lebendige Tradition, Genuss und eine Landschaft, die vom Tal bis in die alpine Höhe immer neue Perspektiven eröffnet.
Südtiroler Weinstrasse
Eppan · Terlan · Kaltern · Tramin· Südtirols Süden · Bozen























