In der Toskana bewahren Regional- und Nationalparks vielfältige Landschaften und machen Natur sowie Geschichte erlebbar. Sie erstrecken sich von der Küste des Tyrrhenischen Meeres über die Inseln des toskanischen Archipels bis zu den Höhen des Apennins. In Dünenlandschaften, Lagunen, Pinienwäldern und Gebirgswäldern finden seltene Pflanzen und zahlreiche Tierarten Rückzugsräume. Gleichzeitig bewahren die Schutzgebiete ein beeindruckendes Mosaik historischer Spuren, von etruskischen Städten über mittelalterliche Abteien bis zu traditionellen Weidelandschaften.
Die Parks fördern sanften Tourismus und Umweltbildung. Gut betreute Besucherzentren, thematische Wege und geführte Exkursionen sensibilisieren für die Bedeutung von Naturschutz und nachhaltiger Nutzung. Wandernde, Radfahrende und Naturbeobachtende erleben abwechslungsreiche Landschaften, die sich mit den Jahreszeiten sichtbar verändern. So sind die Regional- und Nationalparks der Toskana nicht nur Refugien für Biodiversität, sondern auch lebendige Lernräume und Orte zum Innehalten. Ihre Schutzfunktion trägt zum Klimaschutz bei, speichert Wasser in Feuchtgebieten, verhindert Erosion und stärkt die Resilienz ländlicher Räume.