Etruskerküste – Parks
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Entlang der Etruskerküste reihen sich National- und Regionalparks, die Meer, Wälder und archäologische Stätten verbinden. Geschützte Dünen, Pinienhaine, Lagunen und Hügellandschaften bewahren seltene Tier- und Pflanzenarten und erzählen zugleich von Etruskern und Bergbaugeschichte. Sie ermöglichen sanften Tourismus, Wanderungen, Radtouren und Naturbeobachtung in weitgehend unberührter Küstenlandschaft.
Der Parco Archeologico di Baratti e Populonia liegt malerisch am Golf von Baratti und vereint Naturkulisse mit eindrucksvoller Geschichte. Hier befand sich einer der bedeutendsten etruskischen Hafenorte, dessen Nekropolen mit monumentalen Hügelgräbern und Kammergräbern von der Macht und dem Reichtum der Stadt Populonia zeugen.
Auf der Akropolis hoch über dem Meer stehen Reste von Tempeln, Wohnvierteln und mittelalterlichen Mauern. Wege führen durch mediterrane Macchia, mit weiten Blicken über Küste und Inseln. Der Park macht die Welt der Etrusker anschaulich erlebbar und verbindet Archäologie, Landschaft und Meer zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis.
Der Parco Archeominerario di San Silvestro bei Campiglia Marittima erzählt die jahrtausendelange Geschichte des Bergbaus in der Toskana. Zwischen Hügeln und Macchia liegen Stollen, Schächte und Schmelzöfen aus etruskischer, römischer und mittelalterlicher Zeit.
Besucher können alte Minengänge begehen und rekonstruierten Siedlungen der Bergleute begegnen. Das Dorf Rocca San Silvestro thront spektakulär auf einem Felsrücken und bietet weite Blicke bis zum Meer. Der Park verbindet eindrucksvoll Natur, Technikgeschichte und Archäologie in einer authentischen Kulturlandschaft.
Der Parco forestale di Poggio Neri nahe Sassetta ist ein ausgedehntes Waldgebiet, das die stille, grüne Seite der Toskana zeigt. Dichte Kastanien- und Steineichenwälder spenden Schatten, dazwischen öffnen sich Lichtungen mit alten Kohlenmeilerplätzen, die an die traditionelle Holzkohleproduktion erinnern. Gut markierte Wege führen durch kühle Täler und über sanfte Höhenrücken.
Quellen, Bachläufe und der Duft von Kräutern prägen die Atmosphäre. Der Park ist ideal zum Wandern, für Naturbeobachtungen und als Rückzugsort für alle, die fernab der Küste Ruhe und authentische Waldlandschaft erleben möchten.
Der Parco Regionale Migliarino, San Rossore, Massaciuccoli erstreckt sich zwischen Pisa, Viareggio und der tyrrhenischen Küste und vereint Strand, Dünen, Pinienwälder und Feuchtgebiete. Weite Sandflächen gehen in dichte Wälder über, während rund um den See von Massaciuccoli ein einzigartiges Sumpf- und Schilfgebiet seltenen Vogelarten Lebensraum bietet.
Historische Gutshöfe und Alleen erinnern an die Zeit der toskanischen Herzöge. Der Park lädt zu ruhigen Spaziergängen, Radtouren und Naturbeobachtungen ein und bewahrt eine der vielfältigsten Küstenlandschaften der Toskana.






















