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Reise Trentino Val di Non

Coredo

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Coredo liegt auf einem sonnigen Hochplateau im Val di Non und verbindet bäuerliche Tradition mit Kultur, Natur und Geschichte. Coredo befindet sich im zentralen Bereich des Val di Non auf einem weiten Hochplateau, das sanft über dem Talboden liegt.

Die erhöhte Lage eröffnet weite Ausblicke auf die umliegenden Berge, die Brenta-Dolomiten sowie die Hügellandschaft des Nonstals. Gleichzeitig ist der Ort gut erreichbar und seit jeher ein natürlicher Verbindungspunkt zwischen den Dörfern des oberen und mittleren Val di Non. Heute gehört Coredo zur Gemeinde Predaia, hat sich jedoch seinen eigenständigen Charakter bewahrt.

Historische Entwicklung

Die Geschichte von Coredo reicht weit zurück. Archäologische Funde belegen eine Besiedlung bereits in vorgeschichtlicher Zeit, begünstigt durch die fruchtbaren Böden und die geschützte Lage. Im Mittelalter entwickelte sich Coredo zu einem wichtigen ländlichen Zentrum, das eng mit der Landwirtschaft und dem regionalen Adel verbunden war. Über Jahrhunderte prägten bäuerliche Strukturen, kirchliche Institutionen und lokale Grundherren das Leben im Ort. Trotz politischer und gesellschaftlicher Veränderungen blieb Coredo stets ein stabiler Bezugspunkt für die umliegenden Weiler.

Lago di Coredo und Lago di Tavon sind zwei ruhige Badeseen bei Coredo, ideal zum Schwimmen, Spazieren und Entspannen.

Lago di Coredo und Lago di Tavon sind zwei ruhige Badeseen bei Coredo, ideal zum Schwimmen, Spazieren und Entspannen.

Ortsbild und kulturelles Erbe

Das Ortsbild von Coredo ist geprägt von traditionellen Häusern, historischen Höfen und religiösen Bauwerken. Die Pfarrkirche Santa Croce bildet einen architektonischen Mittelpunkt und spiegelt mit ihrer Ausstattung die religiöse Bedeutung des Ortes wider. Rund um den historischen Kern finden sich alte Adelssitze und Bürgerhäuser, die von der früheren Bedeutung Coredo als lokales Zentrum zeugen. Besonders bekannt ist der Palazzo Nero, ein historisches Gebäude, das heute kulturell genutzt wird und Veranstaltungen sowie Ausstellungen beherbergt.

Natur und Landschaft

Die Umgebung von Coredo ist geprägt von ausgedehnten Apfelplantagen, Wiesen und Mischwäldern, die dem Hochplateau seinen offenen und zugleich geschützten Charakter verleihen. Unmittelbar hinter dem Ort liegen der Lago di Coredo und der Lago di Tavon, zwei idyllische Badeseen, die zu den beliebtesten Naherholungsgebieten des zentralen Val di Non zählen. Eingebettet in Wiesen und Wälder bieten sie Spazierwege, Liegewiesen und im Sommer erfrischende Abkühlung. Die Seen bilden einen harmonischen Übergang zwischen Siedlungsraum und Natur und sind zugleich Treffpunkt für Einheimische wie Besucher. Zahlreiche Wander- und Spazierwege führen von hier weiter durch die Kulturlandschaft, verbinden Coredo mit benachbarten Ortschaften und eröffnen Ausblicke auf Berge, Täler und Hochflächen der Predaia.

Leben und Bedeutung heute

Heute präsentiert sich Coredo als lebendiger Ort, der Tradition und Moderne miteinander verbindet. Neben der Landwirtschaft haben sich Handwerk, Dienstleistungen und sanfter Tourismus etabliert. Das soziale Leben ist geprägt von Vereinen, Festen und kulturellen Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl stärken. Trotz der Eingliederung in eine größere Gemeinde ist die lokale Identität stark ausgeprägt. Coredo steht exemplarisch für das Val di Non: ein Ort, an dem Geschichte, Landschaft und Alltagsleben in ausgewogener Harmonie zusammenfinden.

   

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