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Reise Toskana

Pappa al pomodore

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Pappa al pomodoro ist eine toskanische Tomaten-Brotsuppe, die Einfachheit, Sommeraromen und herzhaften Genuss vereint. Die Pappa al pomodoro ist fest in der bäuerlichen Küche der Toskana verwurzelt. Sie entstand aus dem Bedürfnis, nichts zu verschwenden und besonders altbackenes Brot weiterzuverwenden. Heute gilt sie als Symbol der regionalen Esskultur: schlicht, saisonal, aromatisch und überraschend raffiniert. Besonders im Sommer, wenn reife Tomaten ihren vollen Geschmack entfalten, zeigt dieses Gericht seine ganze Stärke und verbindet Frische mit wohltuender Sättigung.

Die Grundlage der Suppe bilden reife Tomaten, altbackenes toskanisches Brot ohne Salz, bestes Olivenöl, Knoblauch und Basilikum. Dazu kommen Zwiebeln oder Lauch, etwas Gemüsebrühe oder Wasser und je nach Tradition auch eine Spur Chili. Entscheidend ist die Qualität weniger Zutaten und ihre Harmonie. Das Brot dient nicht als Beilage, sondern als integraler Teil des Gerichts und verleiht der Suppe ihre typisch cremige, fast samtige Konsistenz.

Pappa al pomodoro ist eine toskanische Tomaten-Brotsuppe, die Sommeraromen, Einfachheit und regionalen Genuss vereint.

Pappa al pomodoro ist eine toskanische Tomaten-Brotsuppe, die Sommeraromen, Einfachheit und regionalen Genuss vereint.

In der Zubereitung werden zunächst Knoblauch und Zwiebeln langsam in Olivenöl angedünstet, bis sie weich und süßlich sind. Dann kommen grob zerkleinerte Tomaten hinzu, die sanft köcheln, bis sie zerfallen. Nun wird das in Stücken zugegebene Brot untergerührt, das die Flüssigkeit aufnimmt und die Pappa eindickt. Durch wiederholtes Rühren entsteht eine dichte, homogene Creme, die weder Suppe noch Brei ist, sondern etwas Eigenständiges. Kräftig abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und frischen Basilikumblättern, die erst am Ende zugegeben werden, damit ihr Duft erhalten bleibt.

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Traditionell wird Pappa al pomodoro sowohl warm als auch lauwarm gegessen. Ein letzter Faden fruchtigen Olivenöls auf dem Teller krönt das Gericht und vertieft die Aromen. Sie ist ein Paradebeispiel für die toskanische Philosophie: wenige Zutaten, handwerkliche Sorgfalt und der Mut, Einfaches groß sein zu lassen. So verkörpert Pappa al pomodoro nicht nur ein Rezept, sondern auch eine Haltung zur Küche, die Authentizität über Effekte stellt.

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