Rom – Fontana delle Naiadi
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Auf der Piazza della Repubblica in Rom verbindet die Fontana delle Naiadi elegante Wasserspiele mit kraftvoller Bildhauerkunst. Die Fontana delle Naiadi gehört zu den markantesten Brunnenanlagen der italienischen Hauptstadt und prägt das Erscheinungsbild der weitläufigen Piazza della Repubblica. Umgeben von den geschwungenen Fassaden der monumentalen Palazzi entfaltet der Brunnen eine ganz andere Wirkung als viele seiner berühmten Vorgänger in der historischen Altstadt. Hier trifft das antike Erbe Roms auf die repräsentative Stadtplanung des späten 19. Jahrhunderts – eine Epoche, in der sich die junge italienische Hauptstadt grundlegend veränderte.

Dier bronzene Najaden verkörpern unterschiedliche Formen des Wassers und verleihen dem Brunnen seine besondere Dynamik.
Die Geschichte des Brunnens ist eng mit der Acqua Pia Antica Marcia verbunden. Diese Wasserleitung wurde im 19. Jahrhundert auf Grundlage der antiken Aqua Marcia erneuert und sollte die wachsende Stadt mit frischem Wasser versorgen. Papst Pius IX. ließ an ihrem Endpunkt zunächst einen vergleichsweise schlichten Brunnen errichten, der 1870 eingeweiht wurde.
Nach Rom zur Hauptstadt des Königreichs Italien geworden war, veränderte sich auch das Umfeld grundlegend. Die damalige Piazza dell’Esedra, die heutige Piazza della Repubblica, entwickelte sich zu einem repräsentativen Stadtraum. Der Brunnen erhielt Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Gestaltung, doch seine entscheidende Veränderung folgte mit den Arbeiten des Bildhauers Mario Rutelli.
1901 wurden vier bronzene Najaden enthüllt, die dem Brunnen seinen heutigen Namen und seinen unverwechselbaren Charakter gaben. Die sinnlich und dynamisch dargestellten Wassernymphen sorgten damals allerdings für heftige Diskussionen. Ihre freizügige Gestaltung erschien konservativen Kreisen zu gewagt, während andere gerade die moderne Ausdruckskraft der Figuren bewunderten.

Die Fontana delle Naiadi prägt die Piazza della Repubblica mit vier Wassernymphen und eindrucksvollen Fontänen.
Vier Nymphen und die Kraft des Wassers
Jede der vier Najaden steht symbolisch für eine andere Form des Wassers. Dargestellt werden die Nymphe der Seen, die Nymphe der Flüsse, die Nymphe der unterirdischen Gewässer und die Nymphe der Ozeane. Begleitet werden sie von Tieren, die ihre jeweilige Wasserwelt versinnbildlichen. Durch ihre bewegten Körperhaltungen scheinen die Figuren unmittelbar mit dem sprudelnden Wasser verbunden zu sein.
Im Zentrum erhebt sich die Figur des Glaukus, der mit einem Delfin ringt. Sie wurde einige Jahre nach den Najaden ergänzt und symbolisiert den Sieg des Menschen über die Kräfte der Natur. Wasserfontänen, Bronzeplastiken und das große runde Becken verbinden sich zu einer lebhaften Komposition, die besonders im Zusammenspiel mit den halbkreisförmigen Gebäuden der Piazza ihre Wirkung entfaltet.

Im Zentrum der Fontana delle Naiadi kämpft Glaukus mit einem Delfin und symbolisiert den Sieg des Menschen über die Natur.
Zwischen Antike und Großstadtleben
Die Piazza della Repubblica liegt auf dem Areal der antiken Diokletiansthermen und zählt heute zu den bedeutenden Verkehrsknotenpunkten im Zentrum Roms. Nur wenige Schritte entfernt befinden sich die Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martiri und die Via Nazionale.
Gerade diese Umgebung macht den besonderen Charakter der Fontana delle Naiadi aus. Sie steht nicht in einer verwinkelten barocken Gasse, sondern bildet den Mittelpunkt eines großzügigen urbanen Platzes. Zwischen Verkehr, historischen Fassaden und dem stetigen Rauschen des Wassers erinnert sie an eine Zeit, in der Rom sich neu erfand und neben der Stadt der Antike und des Barock auch eine moderne europäische Hauptstadt werden wollte.
Zwischen Antike und Großstadtleben
Die Piazza della Repubblica liegt auf dem Areal der antiken Diokletiansthermen und zählt heute zu den bedeutenden Verkehrsknotenpunkten im Zentrum Roms. Nur wenige Schritte entfernt befinden sich die Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martiri und die Via Nazionale.
Gerade diese Umgebung macht den besonderen Charakter der Fontana delle Naiadi aus. Sie steht nicht in einer verwinkelten barocken Gasse, sondern bildet den Mittelpunkt eines großzügigen urbanen Platzes. Zwischen Verkehr, historischen Fassaden und dem stetigen Rauschen des Wassers erinnert sie an eine Zeit, in der Rom sich neu erfand und neben der Stadt der Antike und des Barock auch eine moderne europäische Hauptstadt werden wollte.
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