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Reise Siena Toskana

Battistero San Giovanni in Siena

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Ein weiteres Zeugnis eines waghalsigen Bauprojekts findet man auf der Rückseite des Doms – die Battistero San Giovanni in Siena. Treppen führen zur Piazza San Giovanni hinunter. Was dort aussieht wie eine zweite Domfassade auf der Rückseite der Kirche, ist der Eingang zu der Taufkirche. Dieses liegt sozusagen im Untergeschoss des Dom. Denn bei einem Umbau war der Dom ein wenig zu lang geraten, um noch Platz auf der ebenen Fläche zu finden; sein hinteres Ende hätte darüber hinausgeragt. Um ihn also zu stützen, setzte man das Baptisterum einfach unter den Chor der Hauptkirche.

Fließtext die Battistero San Giovanni

Das wertvollste Kunstwerk der Battistero San Giovanni ist das Taufbecken von Sienas berühmtesten Bildhauer Jacopo della Quercia

Entsprechend mächtig fällt das von Pfeilern gestützte Gewölbe im Inneren aus, das schließlich die Last des darüber liegenden Gebäudes tragen muss. In punkto Prunk steht die Ausgestaltung des Innenraums in Nichts der des Doms nach. Wertvollstes Einzelstück ist das Taufbecken, an dem Sienas berühmtester Bildhauer Jacopo della Quercia sowie die Reinaissance-Ikone Donatello mitwirkten.

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In unmittelbarer Nähe der Battistero San Giovanni in Siena befindet sich das Ospedale Santa Maria della Scala

Battistero di San Giovanni Siena 3

Die Taufkirche liegt im Unterbau des Doms und wurde im Jahre 1316 als Stütze für die Domerweiterung errichtet.

Wer noch nicht genug hat von sakraler Kunst, begibt sich in die Pinacoteca Nazionale (250 Meter weiter in der Via di San Pietro 29) für eine Tour de Force durch die malerischen und bildhauerischen Highlights des 14., 15. und 16. Jahrhunderts.

Man sieht: Wenn man will, kann man einen Siena-Aufenthalt gut und gerne ausschließlich in Museen verbringen, ohne dennoch alles gesehen zu haben.

Apropos Museum: Womöglich war einem gegenüber der Hauptfassade des Doms bereits ein weiterer Museumskomplex aufgefallen – das Ospedale Santa Maria della Scala. Das mittelalterliche Krankenhaus und Pilgerhospiz erzählt in seinen historischen Räumlichkeiten einerseits seine eigene, gut tausendjährige Geschichte und zeigt andererseits weitere bedeutende Gemälde, Fresken und Skulpturen. Ganz nebenbei beherbergt es auch noch das Archäologische Museum der Stadt. Weitere Informationen: hier

 

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