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Lago di Lugano Oberitalienische Seen Reise

Lago di Lugano – Bergwelt

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Luganer See Monte Bre Beitragsbild

Der Lago di Lugano, der keine gerade Uferlinie besitzt, da er sehr verästelt ist, ist komplett von den Alpen umgeben und somit von der Bergwelt eingerahmt. Bis zu 1.700 Meter ragen die Berge um den See in die Höhe, doch sind sie mit der Seilbahn leicht zu erklimmen.

Monte Bré

Körperlich wie seelisch regelrecht abheben kann man bei einem Ausflug (s. Bild oben) auf den Monte Brè im Osten von Lugano. Eine Standseilbahn führt in einer Viertelstunde vom Stadtteil Cassarate hinauf zum Gipfel und legt Besuchern die Stadt und den See zu Füßen.

Monte Bre Seilbahn 960

Die Seilbahn bringt die Gäste auf den Gipfel des Monte Bré auf 933 m hinauf.

An der Bergstation starten gemütliche Spazierwege, aber auch anspruchsvolle Wanderstrecken und Mountainbike-Touren. Für Genießer bietet sich beispielsweise der Waldspaziergang ins idyllische Dörfchen Brè an, wo die Fresken in der Chiesa di San Fedele und das Museum Schmid einen Besuch lohnen. Natürlich gibt’s auch ein Albergo, damit man sich mit deftigen Spezialitäten stärken kann. Wer mag, spaziert danach weiter bergab bis zum Bootsanleger von Gandria und tuckert nach einem Streifzug durch den hübschen Ort ganz entspannt mit dem Boot wieder zurück nach Lugano.

Monte San Salvatore

Auf der anderen Seite der Stadt, im Süden Luganos, ragt auf einer breiten Landzunge der Monte San Salvatore aus dem See auf – wie ein Bruder des Monte Brè und mit 912 Metern auch fast genauso hoch. Der „Zuckerhut der Schweiz“ ist ebenfalls durch eine Standseilbahn erschlossen, die den Luganer Vorort Paradiso mit dem Gipfel verbindet. Vor 800 Jahren mussten die Pilger die 600 Höhenmeter noch zu Fuß überwinden, um oben Christus ihre Ehre zu erweisen. Dieser soll der Legende nach nämlich bei seiner Auffahrt in den Himmel hier oben Rast gemacht haben.

Monte San Salvatore Berg 960

Monte San Salvatore wird als der Zuckerhut der Schweiz genannt. Mit einer Standseilbahn kommt man hier hoch auf 912 m Höhe.

Heute führt ein Naturpfad von der Mittelstation durch dichten Wald zum Gipfel, sportliche Bergfexe nehmen den recht anspruchsvollen Klettersteig, und wer vom Naturgenuss gar nicht genug kriegt, kann rund um den Berg jede Menge Wanderwege erkunden. Die Mühen belohnt der markant geformte „Zuckerhut der Schweiz“ mit einem grandiosen Panorama – weit hinaus über den See, zum gegenüberliegenden Ufer mit der italienischen Exklave Campione d’Italia, auf die umliegenden Berge – und bis in den unendlichen Himmel.

Auf dem Rückweg nach Lugano lohnt sich übrigens ein Abstecher nach Montagnola, um dort Hermann Hesse einen Besuch abzustatten: Der berühmte deutsche Schriftsteller lebte hier von 1919 bis zu seinem Tod im Jahr 1962, und heute pflegt ein Museum im Torre Camuzzi sein reiches literarisches Vermächtnis.

Autor: Marion Trutter

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