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Emilia Romagna Parma Reise

Genuss & Kultur in Parma

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Lust auf Italien, Reisen, Emilia-Romagna, Parma, Einkaufsstraße

Parmaschinken, Parmesan, Salami, Pasta, Trüffel und spritziger Lambrusco – die Region Parma ist ein Paradies für Genießer. Parma hat aber auch eine reiche Vergangenheit, die sich im Stadtbild und in der liebevollen Bewahrung der Traditionen widerspiegelt.

Wer auf Diät lebt, der sollte die Region Parma de facto meiden! Ein Spaziergang durch die Gassen von Parma gleicht einem Slalom durch die Feinkostabteilung eines Edel-Kaufhauses. Jedes einzelne „Prodotto tipico“ preisen die Händler mit größter Leidenschaft an. Die Verkäufer können den Touristen ihre Ware perfekt anbieten und verkaufen, mit sehr viel Enthusiasmus und Überzeugungskraft. Man hat das Gefühl, sie haben viele Jahre in den umliegenden Spezialitäten-Museen verbracht. Und davon gibt es einige in der Region.
Nordwestlich von Parma liegt in Soragna das Parmesan-Museum, südlich befinden sich in Felino das Salami-Museum und das Parmaschinken-Museum in Langhirano. Komplettiert wird die Aufbereitung der norditalienischen Spezialitäten vom Tomaten-Museum in Collecchio südwestlich von Parma. Jedes Museum ist nur eine kurze Autofahrt von der Stadt entfernt.
Aber Parma ist weitaus mehr als nur beste italienische Küche – hier kann man neben Kultur und Tradition auch hervorragende Ausflüge in die Naturparks der Region machen.
Zuerst besuchen wir aber mal die Stadt Parma. Der historische Kern von Parma entfaltet sich um das als religiöses Zentrum der Stadt geltende Gebiet mit dem Dom, dem Baptisterium und dem Bischofspalast. Der Dom, der auf den gleichnamigen Platz blickt, ist auch mit seinen späteren Veränderungen eines der stärksten Zeugnisse der romanisch-padanischen Architektur. Er besitzt einen Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert und beherbergt berühmte Meisterwerke, darunter die mit Fresken von Correggio verzierte Kuppel. Das Baptisterium ist ein achteckiges Gebäude und bildet zusammen mit dem Bischofspalast aus dem 11. Jahrhundert ein eindrucksvolles mittelalterliches Ensemble. Die Seiten des achteckigen Bapisterium sind nicht gleich lang, so dass der Bau etwas schief steht.
Nicht weit davon erhebt sich der „Palazzo della Pilotta“ – ein Gebäudekomplex im historischen Zentrum, der von der Herzogin Ottavia Farnese im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Hier befindet sich außerdem die Bibliothek, das Farnese-Theater, das Archäologische Landesmuseum und das Bodoniano-Museum.
Folgt man der Strada Cavour, vorbei an der Kirche „Madonna della Steccata“ nach Süden, erreicht man den „PiazzaGaribaldi“, der zentrale Platz in Parma. Hier am Piazza findet der Besucher nicht nur viele Geschäfte, sondern auch große Straßencafés, die den Platz zu einem beliebten Treffpunkt machen. Die zwei bekanntesten Gebäude hier sind der „Palazzo del Comune“ und der „Palazzo del Governatore“. Mitten über die Piazza Garibaldi führt auch die „Via Emilia“, eine altrömische Straße. Und natürlich steht auf dem Platz auch ein großes Denkmal für Guiseppe Garibaldi.

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Piazza Garibaldi: Das wahre Zentrum Parmas mit vielen Geschäften und Straßencafés.

Im Umland von Parma ist die gesamte Provinz mit Burgen und Festungen nur so übersät, die sich von den Hängen des Apennins bis in die Poebene drängen. Sie gelten als die schönsten und besterhaltenen Italiens und entführen jeden Besucher in eine magische Welt der Damen, Ritter und alten Bräuche.

Emilia-Romagna, Parma, Castello di Torrechiara

Castello di Torrechiara: Es ist ein an Fresken reiches Schloss – 20 km südlich von Parma

Landschaftlich ist die Region Parma sehr abwechslungsreich. Dem Fluss Po und seinem bezaubernden Charme steht hier die raue, karge Gebirgslandschaft des Apennins und seiner Parks gegenüber.
Schon seit der Römerzeit ist die Provinz Parma mit ihren zahlreichen Quellen und Thermalbädern auch als Kurzentrum bekannt. Die Auswahl an Thermen ist aufgrund der vielen mineralreichen Quellen groß. Die bekanntesten Heilbäder sind zweifellos das von „Salsomaggiore“ mit seinen Jugendstilgebäuden und dem hochwertigen Angebot, wie auch die Thermalbäder Tabiano, Sant’Andrea Bagni und Monticelli, die alle im Grünen gelegen sind und beste Voraussetzungen für Ruhe und Erholung bieten.
Parma und die Gastronomie gehören sehr eng zusammen. So ist die Stadt zum Sitz der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und der Internationalen Kochschule ALMA in Colorno geworden. Gerade um dieser starken Tradition Rechnung zu tragen, wurden drei ideale Schlemmerstraßen festgelegt. Eine ist die Straße des „Culatello di Zibello“ in der Parmaebene, Heimat des Culatello-Schinkens und des Vorderschinkens von San Secondo. Die zweite ist die „Schinkenund Weinstraße“ im Bergland, wo man den Parmigiano-Reggiano, die Salame Felino, den Parmaschinken und die Weine von den Hügeln verköstigen kann, und die dritte ist die „Straße der Steinpilze“.

Lust auf Italien: Juli/August

Cover: Titel - Lust auf Italien 3/2022

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