Suche
LADE...

Tippen um zu suchen

Genuss Schinken Spezialitäten

San Daniele Schinken

Teilen

San Daniele Schinken stammt aus der gleichnamigen Kleinstadt in der Region Friaul-Julisch Venetien, in der Provinz Udine. Die Stadt gilt mittlerweile nicht mehr nur unter Fachleuten als der italienische Schinkenhimmel. Bei der Herstellung der Keulen, deren Markenzeichen der Spitzfuß und die an eine Violine erinnernde Form sind, spielt ein Faktor eine ganz besondere Rolle: das besondere Mikroklima der Region.

Hier treffen die trockenen Winde von den Karnischen Alpen mit ihren harzigen Düften auf die feuchte, salzige Meeresluft der Adria. Die Moränenhügel mindern die Feuchtigkeit und das Wasser des Flusses Tagliamento trägt zum Temperaturausgleich bei, wodurch der Schinken perfekt reifen kann.

San Daniele Schinken 01

Erstklassiger San Daniele Schinken aus dem Friaul, der sich durch sein feinmildes und zartes Aroma auszeichnet.

San Daniele Schinken – Herstellung & Reifephase

Der Herstellungsprozess innerhalb der 31 Schinkenbetriebe des Konsortiums für San-Daniele-Schinken beinhaltet acht Schritte. Die Keulen werden über eine Dauer von 12 – 14 Tagen mehrfach mit Meersalz eingerieben, massiert und wieder abgerieben. Anschließend werden sie sanft zu einer Gitarrenform gepresst und am Ende folgt eine Reifungsphase von mindestens 13 Monaten.

Die Grundvoraussetzung: San-Daniele-Schinken wird nur aus dem Fleisch von Schweinen hergestellt, die in den zehn Regionen Mittel- und Norditaliens geboren sind und aufgezogen wurden (Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Lombardei, Piemont, Emilia Romagna, Toskana, Latium, Abruzzen, Marken, Umbrien) und reift ausschließlich im Gebiet von San Daniele del Friuli. Fertig gereifter San-Daniele-Schinken ist im Aussehen und im Geschmack ähnlich dem berühmten Parmaschinken.

Er zeichnet sich durch seine rosarote bis rote Farbe aus und ist mit Streifen von weißem Fettgewebe durchwachsen. Der Duft des mageren Fleisches ist intensiv, der Geschmack ist fein und leicht süßlich mit einem kräftigeren Nachgeschmack.

Wie isst man Prosciutto di San Daniele?

Mit Brot, Wein oder pur – eine Richtlinie dafür gibt es natürlich nicht, das ist jedem nach persönlichem Geschmack überlassen. Auf Empfehlung des Präsidenten des Consorzio del Prosciutto di San Daniele ist der Schinken aber hauchdünn geschnitten pur zu essen, um intensiv seine Aromen und Düfte zu genießen. Besonders gut schmeckt der einzigartige San-Daniele-Schinken in einer geselligen Runde zu einem Gläschen Wein und in warmen Monaten in Kombination mit frischer Melone oder Büffel-Mozarella.

Sehr beliebt und oft serviert in Italien ist Tagliolini-Pasta mit Prosciutto di San Daniele. Das ist ein leichtes Gericht aus Tagliolini, frischer Sahne oder Rahm, Sesamsamen und zugereichten Schinkenstreifen als Garnitur, wenn das Gericht serviert wird. Die Pasta harmonisiert wunderbar mit dem delikaten San-Daniele-Schinken.

San Daniele Schinken 02

Man geniest den Schinken pur oder mit Brot und Wein.

Der Prosciutto di San Daniele gibt seiner Region all jenes wieder, was diese Region ihm einst gegeben hat und verwöhnt auf zarteste Weise alle Geschmacksknospen. Buon Appetito!

Lust auf Italien: September/Oktober

Cover: Titel - Lust auf Italien 4/2022

Toskana

  • Florenz, Fiesole, Prato, Pistoia, San Gimignano, Massa Marittima, Arezzo

Piemont

  • Cuneo, Asti, Novara, Monferrato, Valsesia

Aostatal

  • Sommertour: Wandern, Biken & Raften

Südtirol

  • Burgen & Schlösser

Aktivsport

  • Biketour auf der Hohen Salzstrasse

"Lust auf Italien" im Online-Shop

Stichwörter
Letzer Beitrag
Nächster Beitrag

Das wird Sie vielleicht auch interessieren