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Fisch Genuss Spezialitäten

Sepia

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Sepia Tintenfisch Beitragsbild

Der gewöhnliche Tintenfisch (Sepia officinalis) ist eine zu den zehnarmigen Tintenfischen gerechnete Kopffüßerart.

Im Deutschen werden die Tintenfische gern alle in einen Topf geworfen – zumindest sprachlich. Ob Sepia, Kalmar und Oktopus – sie alle bezeichnet man landläufig als „Tintenfische“, und so ist es kein Wunder, wenn man beim Fischhändler oder im Restaurant nicht immer das bekommt, was man sich vorgestellt hat.

Sepia Fliestext01

Kleine Tintenfische wie Sepia und Kalmar lassen sich gut füllen, mit Brot oder Gemüse, Fisch oder Fleisch.

Sepia ist der einzig wahre Tintenfisch

Genau genommen verdienen den Namen „Tintenfisch“ nur die Sepien, die Experten deshalb auch als „Echte Tintenfische“ betiteln. Fachleute sagen statt „Tintenfisch“ auch „Tintenschnecke“, denn diese Tiere sind tatsächlich mit den Schnecken sehr nah verwandt und haben mit Fischen nur wenig gemein. Die Sepia hat einen runden bis ovalen Körper und zehn Arme. Die beiden besonders langen, mit Saugnäpfen bestückten Tentakel können raffiniert zwischen den anderen Armen versteckt werden, so dass der Räuber von Beutetieren nicht auf den ersten Blick erkannt wird. Im Inneren des Körpers findet sich der Schulp, eine stabilisierende Kalkplatte, die noch auf die Schale des urzeitlichen Nautilus zurückgeht und die man vor der Zubereitung entfernen muss.

Sepia Fliestext02

Schlicht lecker: Seppie und Calamari brauchen nicht mehr als Knoblauch, Olivenöl und etwas Zitrone.

Auch wenn sich in unseren Breiten viele Hobbyköchinnen und -köche nicht so recht an die Sepia herantrauen – der Umgang mit diesem Tintenfisch ist wirklich kein Hexenwerk. Hat man sich einmal mit den wenigen Handgriffen vertraut gemacht, steht den unterschiedlichsten leckeren Zubereitungsarten nichts mehr im Wege. Im Notfall kann man sich die Tintenfische auch vom Fischhändler küchenfertig vorbereiten lassen.

Größere Exemplare können recht zäh sein; sie werden deshalb zunächst blanchiert und dann in Stücke geschnitten. Kleine Sepien dagegen haben meist seidenzartes Fleisch und lassen sich gut im Ganzen zubereiten – ob in der Pfanne, auf dem Grill oder gefüllt im Ofen. Für eine einfache Leckerei schneidet man ganz einfach die Tentakel ab, gart die Tuben sanft mit etwas Knoblauch und Olivenöl und serviert sie mit etwas Meersalz und frischer Zitrone – garniert durch die kross gebratenen Tentakel. Diese Köstlichkeit schmeckt pur mit frischem Weißbrot, adelt aber auch jeden Salat sowie die unterschiedlichsten Pastagerichte und Risotti – häufig auch in Verbindung mit anderen Meeresfrüchten (frutti di mare).

In kleinen Beutelchen, meist mit fünf Gramm Inhalt, kann man beim Fischhändler auch Sepia-Tinte kaufen. Sie färbt Saucen, Pasta oder Reisgerichte und gibt ihnen ein markantes Meeresaroma.

Autor: Marion Trutter

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