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Feinkost Genuss Spezialitäten

Traditionelle sardische Küche

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Sardische Kueche Beitragsbild

Die Traditionelle sardische Küche ist ganz anders als in Italien – sie wurde vor allem durch die Hirten und Bauern geprägt.

Das Essen hat in Italien einen sehr großen Stellenwert. Am Tisch wird geschmaust, diskutiert, gelacht, der neueste Tratsch verbreitet und manchmal auch gestritten. Aber alles in bester Tradition. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, das weiß schon der alte Volksmund. Gerade auf Sardinien wird das bei einem feinen Essen und einem guten Tropfen zelebriert.

Salsiccia 960

Die köstlichen Sardischen Würste, sogenannte Salsiccia, werden oft traditionell auf Kork serviert.

Die sardische Essenstradition ist einfach: Normalerweise trifft die Familie am Sonntag bei den Großeltern zusammen. Das Essen beginnt und dauert gute vier Stunden. Es gibt gemischte Vorspeisen, einen ersten und zweiten Gang, Beilagen, wie Gemüse, das obligatorische Dessert und selbstverständlich Kaffee. Die typischen sardischen Weine, die es in sehr großer Auswahl gibt, begleiten das Mahl. Den Abschluss bildet dann ein Verdauungs-Schnaps wie Mirto, Limoncello oder fil’e ferru.

Mirto 960

In Sardinien gehört der Likör Mirto zu jedem Essen oder beim geselligen Beisammensein einfach dazu.

Tradition

Die Tradition der typisch sardischen Küche hat sehr alte Wurzeln. Am Anfang  stand vor allem die Landwirtschaft mit Ackerbau und Viehzucht. Während der langen Weideperioden mit ihren Herden benötigten die Hirten einfache und gehaltvolle Nahrung, begleitet vom charakteristischen Hauswein. Das Ganze musste leicht zu transportieren und gegen hohe und niedrige Temperaturen resistent sein. Deshalb hat die sardische Küche eine so große Auswahl an schmackhaften und gereiften Würsten und Käsesorten und vor allem das berühmte Carasau-Brot. Das sind köstliche dünne und leichte Brotscheiben, die sehr leicht zu transportieren sind.

Carasau-Brot 960

Pane Carasau ist ein dünnes getrocknetes Hirtenbrot. Das Brot wird aus Weizenmehl, Hefe und Salz hergestellt.

Fische und andere Meeresfrüchte kamen erst viel später bei den Sarden auf den Tisch. Die Kunst des Fischens und Angelns brachten die punischen/phönizischen Invasoren aus fernen Ländern mit.

 

Regionale Weine

Sardinien kann beim Wein auf ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Sorten und Anbaugebieten zurückblicken. Der geneigte Weintrinker wird auf der Insel seine helle Freude haben. Man kann hier wirklich noch auf Entdeckungsreise gehen und den einen oder anderen edlen Tropfen kennenlernen. Annährend die Hälfte der sardischen Weinproduktion stammt aus privaten Betrieben. Zudem sind die Anbaugebiete relativ klein, so dass eine Massenproduktion hier nicht in Frage kommt.

Sardinien Wein 960

Weine aus Sardinien sind bekannt für ihren ganz individuellen Stil.

Zu den bekanntesten Sorten zählen der weiße Vermentino und der rote Cannonau. Schon eher als Dessertweine können der Vernaccia und der Malvasia mit einem Alkoholgehalt bis 18% bezeichnet werden – sehr üppig für einen Wein. Überhaupt sind die meisten Weine recht alkoholreich und es gibt Sorten, die nur auf Sardinien angebaut werden. Ein Besuch in verschiedenen Weinläden zeigt die Vielfalt der sardischen Weine. Die Regale sind von Händler zu Händler unterschiedlich bestückt, je nach Region. Viele Erzeuger bieten auch äußerst preiswert offene Landweine an.

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