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Sardische Küche

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Sardische Küche Beitragsbild

Sardinien hat viele köstliche Spezialitäten und Weine zu bieten, die Sardische Küche ist vielfältig und sehr abwechslungsreich. Wenn man sich in Sardinien zu Tisch setzt, ist Essen ein Muss. Die sardische Küche hat viele interessante, überraschende und natürliche sehr schmackhafte Facetten.

Sardische Küche – Typische Gerichte

Eines der typisch sardischen Gerichte, eines der „armen“, aber sehr praktischen, das Carasau verwendet, ist das Pani Frattau. Dabei werden fünf oder sechs Blätter des Carasau übereinander gelegt und mit Soßenschichten durchsetzt. Anschließend wird es in einer Pfanne mit einem schönen Ei darauf gekocht. Das ist praktisch, schnell zu bereitet und sehr lecker. Wie auch vielen anderen Ländern gibt es in Sardinien kulinarische Unterschiede, je nach Region. So auch bei diesem Gericht, dass es in verschiedenen Varianten gibt.

 

Zuppa Galurese 300

Die Zuppa Galurese trägt ihre Herkunft bereits im Namen.

Die Zuppa gallurese zum Beispiel, wird hauptsächlich in der Gallura, in der Gegend von Sassari und Olbia, angeboten. Auch bei diesem Gericht wird altbackenes Brot verwendet. Dazu kommt Käse und ein guter Schuss frischer Fleischbrühe bzw. Suppe. Die Zuppa gallurese ist sehr deftig und daher sehr sättigend. Dide „Suppe“ gibt es in vielen Variationen. Praktisch jedes Dorf in der Gallura hat so sein eigens Rezept. Einfach mal probieren, man kann nichts falsch machen.

 

 

Fregola 300

Fregola mit frischem Basilikum – traditionell getoastete Hartweizenkugeln, typisch für Sardinien.

Die fregola, eine Teigwarenspezialität aus kleinen Grießkügelchen, wird im Basso Campidano mit Muscheln und Meeresfrüchten zubereitet – ein Traum für Liebhaber von Fisch und anderen Meeresgetier.

Eine ganz besondere Pasta kommt aus der Gegend von Oristano, die Lorighittas. Zwei gewundene Teigfäden werden zu Ringen geformt und mit Tomatensoße und frischer Bratwurst verfeinert.

 

 

 

Spaghetti mit Bottarga, getrockneten Rogen und geriebenem Käse.

Spaghetti mit Rogen (bottarga) und Artischocken: Die Fischeier der Meeräsche werden luftgetrocknet, danach gepresst und zum Schluss geräuchert. Es kann sowohl gerieben mit Spaghetti oder Linguini serviert werden oder aber als Vorspeise in feinen Scheiben mit Olivenöl.

Auch ein Burrida, ein mit Katzenhai und Nüssen zubereitetes Fischgericht erfreut sich großer Beliebtheit. Und auch hier darf das Fregula nicht fehlen.  Es wird con cocciula, mit Venusmuscheln, serviert.

 

Culurgiones 300

Culurgiones sind mit einer Kartoffel-Käsecreme gefüllt.

Ein absolutes Highlight  ist Porcheddu, gegrilltes Spanferkel. Das Ferkel sollte zwischen vier und sechs Kilogramm wiegen und wird am Spieß  über dem Feuer gebraten, gewürzt mit Myrte und auf einem Korktablett serviert.

Die sogenannten Culurgiones haben ihren Ursprung in der Ogliastra. Sie sind mit einer Kartoffel-Käsecreme gefüllt. Serviert wird diese köstliche Spezialität entweder mit Tomatensauce oder mit zerlassender Salbeibutter.

 

Seadas 300

Seadas, traditionelle sardinische Desserts mit Pecorino-Käse und Honig.

Und nach dem üppigen Essen darf ein Dessert nicht fehlen. Die Seadas oder Sebadas sind ein beliebter Kuchen. Die in Olivenöl frittierten Blätterteigtaschen werden aus Grieß, Schmalz, saurem Frischkäse (typischerweise junger Pecorino) und Honig oder Zucker sowie eventuell geriebener Zitronenschale hergestellt. Seadas gelten heute als Nachspeise, obwohl sie früher gerne als secundo piatto, den zweiten Hauptgang auf den Tisch gestellt wurden.

 

Dass die Sarden früher im Landesinneren Schafszucht betrieben, zeigt sich immer noch in der Küche. Legendär ist das Lamm mit Artischocken. Dieses typisch sardische Gericht wird oftmals um Ostern gekocht, da es dann sowohl frisches Lammfleisch wie auch frische Artischocken gibt. Das Lamm sollte mindestens eine Stunde gekocht werden, bevor die Artischocken hinzugegeben werden. Zu diesem Gericht empfiehlt sich der Vernaccia-Wein, ein deftiger Weißwein, schon fast ein Aperitiv.

 

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